Er ist einschlägig bekannt

Schuhbecks Dieb gefunden - aber entwischt

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Starkoch Alfons Schuhbeck.

München - Nach dem Einbruch in das Büro von Alfons Schuhbecks Partyservice am Platzl in München steht nun fest, wer es war. Nur: Der Einbrecher lässt sich nicht schnappen.

Der Einbruch in das Partyservice-Büro von Alfons Schuhbeck (tz berichtete) ist geklärt. Die dort installierte Überwachungskamera filmte das Gesicht des Täters so gestochen scharf , dass die Kripobeamten („Der schon wieder!“) ihn sofort erkannten. Der 54-Jähríge ist noch auf der Flucht. „Seine Festnahme ist wohl nur eine Frage der Zeit“, meint Erster Kriminalhauptkommissar Thomas Lüftner vom zuständigen Kommissariat 52 für Einbruch in Gewerbeobjekte.

Der Einbruch in Schuhbecks Geschäftsräume am belebten Platzl geschah am Samstag zur besten Geschäftszeit. Durch das Tor spazierte der Täter ungehindert in den Innenhof und von dort in den Gang unter Schuhbecks Kochschule. Die Bürotür hielt nicht lange stand. Der Mann ist schließlich Profi. Er hält sich seit vielen Jahren als Gewohnheitseinbrecher und Panzerknacker mit einsamen Beute­zügen über Wasser. Er hat auch eine eigene Wohnung in München. Dort jedoch lässt er sich zur Zeit nicht blicken –vermutlich aus Angst vor der Polizei.

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Der Inhalt von Schuhbecks Bürotresor dürfte eine ziemlich Enttäuschung gewesen sein. Darin befanden sich lediglich 500 Euro, drei iPhones und ein Bund mit 20 Schlüsseln zu verschiedenen Lokalen und Büros des Platzl-Kochs. Die Schließ­anlagen wurde sofort alle ausgetauscht.

Auch die Einbrüche in gewerbliche Objekte sind in diesem Jahr sprunghaft gestiegen – von 430 im ganzen letzten Jahr auf derzeit bereits 630.

Dorita Plange

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