Pilotversuch

Sendlinger Straße: Panne bei Fußgängerzonen-Umfrage

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München - Bei der Anwohnerbefragung zur Fußgängerzone in der Sendlinger Straße gab es Pannen. Einzelne Haushalte haben die Fragebögen nicht bekommen.

Laut Martin Klamt, Sprecher des Planungsreferats, wurden etwa 1500 Fragebögen an Bewohner des Hackenviertels sowie rund 230 an Gewerbetreibende über einen privaten Dienstleister verschickt. Dessen Mitarbeiter hätten teils keinen Zugang zu den Briefkästen gehabt. Etwa zehn Prozent der Bürger seien nicht erreicht worden. 

Ähnliches berichtet Wolfgang Neumer (CSU), Vorsitzender des Bezirksausschusses Altstadt-Lehel. Die Zustellung hatte zum Beispiel nach Informationen unserer Redaktion in dem Haus an der Kreuzstraße 8 nicht geklappt. Dort wohnen 24 Parteien. 

Die Sendlinger Straße ist seit 1. Juli 2016 Fußgängerzone – probeweise für zwölf Monate. Diesen Sommer wird der Stadtrat entscheiden, ob das so bleibt. Während des jetzigen Verkehrsversuchs untersucht die Stadt die Auswirkungen auf das Geschäftsleben, die Anwohner und alle Verkehrsteilnehmer. Zusätzlich wurden im Oktober etwa 150 Passanten befragt. Einen ersten Überblick über die Ergebnisse der Untersuchungen wird es am 23. Februar bei einer Infoveranstaltung geben. 

Anmeldungen bis zum 15. Februar per E-Mail an sendlinger-strasse@studio-stadtregion.de oder unter 089/24410330. Klamt zufolge wird der Fragebogen auch bei dieser Veranstaltung ausliegen.

Klaus Vick

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