Seit Ende Oktober

Stadt saniert Kopfsteinpflaster: Dampf in allen Gassen rund ums Platzl

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Ums Platzl wird derzeit kräftig saniert.

Seit Ende Oktober wird der Boden am Platzl gestrahlt, versiegelt und neu geschliffen – Quadrat für Quadrat. Die Schweizer Spezialfirma Fugen-Tec saniert im Auftrag der Stadt nach und nach die Kopfsteinpflaster.

München - Seit Ende Oktober wird der Boden am Platzl gestrahlt, versiegelt und neu geschliffen – Quadrat für Quadrat. Die Schweizer Spezialfirma Fugen-Tec saniert im Auftrag der Stadt nach und nach die Kopfsteinpflaster. Sie werden neu verfugt und geglättet. Das Platzl soll endlich barrierefrei werden – also ebener und glatter. Gestartet ist die Sanierung an der Pfisterstraße.

Denn nicht nur Rollstuhlfahrer haben manchmal ihre Probleme, auf dem Platzl voranzukommen. Wer genau hinschaut, sieht hier auch regelmäßig Frauen mit hohen Absätzen, die Mühe haben, nicht umzuknicken.

„Wir unterstützen das zu 100 Prozent“

Die Geschäftsleute sind durchweg zufrieden – so wie Koch Alfons Schuhbeck (69), der am Platzl mit sieben Betrieben stark vertreten ist. Er freut sich darauf, dass bald die beiden Freischankflächen seiner Lokale attraktiver sein werden. Jens Zellentin, Manager im Platzl Hotel, begrüßt die von der Stadt beauftragte Sanierung auch: „Wir unterstützen das zu 100 Prozent. Das Fugenmaterial war ohnehin schon schlecht. In den teils tiefen Furchen können vor allem unsere Gäste mit hohen Absätzen hängenbleiben. Das ist auch gefährlich.“ Zellentin lobt die Kommunikation mit dem Baureferat: „Wir wurden über die Sanierung voll informiert und waren immer auf dem aktuellen Stand.“

Erschütterungsarm und vor allem ebener soll es rund um das Platzl ab 2020 sein. So lange wird es dauern, bis alles fertig ist. „Im Sommer wird nicht gearbeitet“, sagt ein Sprecher des Baureferates. „Wir wollen schließlich die Freischankflächen der Gastronomen möglichst wenig einschränken.“

Auf dem Platzl selbst beginnen die Baumaßnahmen ab Frühjahr 2019. „Bis zu 25 Quadratmeter pro Tag können neu verfugt, bis zu 50 Quadratmeter abgeschliffen werden“, so das Baureferat, „Sie müssen sich das vorstellen wie bei Parkettboden.“

Alfons Schuhbeck.

Starkoch Alfons Schuhbeck findet’s gut

„Einige Fugen auf dem Platzl sind komplett herausgespült“, sagt Starkoch Alfons Schuhbeck. „Darin kann man hängenbleiben. Und vor dem Schuhbecks und dem Orlando ist es zudem leicht abschüssig. Hier haben wir beliebte Freischankflächen. Vor allem, wenn es sonnig ist, ist es hier wunderschön. Die Beine unserer Tische kann man zwar einstellen, wir müssen aber oft nachjustieren. In Zukunft ist das nicht so oft nötig. Daher ist die Sanierung absolut begrüßenswert. Schade, dass es direkt auf dem Platzl erst im Frühjahr 2019 losgeht.“

Lesen Sie auch: „Für Leute gedacht, die ...“: Schuhbeck eröffnet Bar mit trendigen Neuerungen

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H. Ince

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