Nach Gerichtsentscheidung

Urbanauten: Reiter soll im Kulturstrand-Streit Kompromiss finden

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Benjamin David von den Urbanauten am Kulturstrand.

München - Neue Runde im Streit um den Kulturstrand: Die Urbanauten haben einen Brief an Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geschrieben und ihn aufgefordert, das „verkorkste“ Verfahren zur Vergabe des Strands zu annullieren.

Reiter solle einen Kompromiss suchen, „um großen Schaden von der Glaubwürdigkeit der Stadt“ abzuwenden, schreibt Urbanauten- Chef Benjamin David. Er hatte vor dem Verwaltungsgerichtgegen die Entscheidung des Kreisverwaltungsreferats  geklagt.

Das KVR hatte den Zuschlag zur Durchführung  des Kulturstrands heuer Zehra Spindler von der Urban League erteilt. Das Gericht sah Rechtsfehler im Auswahlverfahren und forderte das KVR auf, die Auswahlkriterien zu überarbeiten und dann erneut zu entscheiden.

David hält nichts davon. „Das KVR sollte davon absehen, weiter am Ergebnis herumzudoktern, um dann ein weiteres Ergebnis zu generieren.“ Stattdessen fordert David vom OB einen „Kompromiss“. Wie dieser aussehen soll, schreibt er nicht.

Die Grünen sehen das Auswahlverfahren des KVR ebenfalls kritisch. Die Fraktion plädiert für eine Vereinfachung der Vergabe. Künftig solle die Veranstaltung außerdem für mehrere Jahre ausgeschrieben werden.

UL

 

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