Das alte Kult-Café musste weg

So läuft der Umbau des Tambosi

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Kräftiger Umbau im Tambosi-Café.
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Überall Kabel und Baumaterial – so sah es im einstigen Pracht-Café vor wenigen Monaten aus
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Kräftiger Umbau im Tambosi-Café.
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Das Tambosi von außen.

Wer die Nachfolge der ehemaligen Pächter im beliebten Cafe Tambosi antreten wird, ist noch unbekannt. Der Stand der Renovierungsarbeiten lässt schon erahnen, welcher Stil künftig die Einrichtung prägen wird.

München - Stück für Stück lüftet sich das Geheimnis um das Kaffeehaus Tambosi am Odeonsplatz. Noch wurde offiziell zwar nicht bekannt gegeben, wer die Nachfolge des ehemaligen Pächterpaares Frank und Andrea Waldecker antreten wird. Fest steht nach unseren Informationen aber, dass das Tambosi größer wird: Zu der etwa 440-Quadratmeter-Gastro-Fläche sollen noch einmal 30 Quadratmeter dazukommen – der Eigentümer hat den mittlerweile leer stehenden Kaviar-Laden, der direkt an das ehemalige Traditionscafé angrenzt, angemietet. „Wir haben einen Antrag zur Nutzungsänderung bei der Lokalbaukommission eingereicht, um das Café künftig auch zur Ludwigstraße hin öffnen zu können“, heißt es von Seiten der Inselkammer-Gruppe. Die Genehmigung ist nach Angaben des Referats für Stadtplanung und Bauordnung bereits im Januar erteilt worden.

Wie das Café nach seiner Eröffnung (voraussichtlich im Sommer) aussehen wird? Ganz klar moderner – der königlich bairische Stil, der das Tambosi über 200 Jahre lang geprägt hat, wird verschwinden. Die gläsernen Lampenschirme, die bereits angeliefert wurden, lassen jedenfalls einen geschleckteren Anstrich vermuten. Auch wenn die Inselkammer-Gruppe bis jetzt noch nicht verraten will, wer das Licht einmal anknipsen wird, dürfte klar sein: Für den neuen Pächter sind die horrenden Mietpreise, die den Waldeckers letztes Jahr das Laden-Aus beschert haben, kein Problem. Nach tz-Informationen soll die monatliche Pacht bei stolzen 65 000 Euro liegen. Das macht in Summe 720 000 Euro pro Jahr.

Die Gerüchte, wonach Promi-Wirt Ugo Crocamo die Nachfolge der Waldeckers antreten wird, halten sich hartnäckig. Schließlich fungiert die Gastro-Größe als Berater beim neuen Lokal. Ob das H’ugo’s am Promenadeplatz tatsächlich einen kleinen Bruder bekommt, wird sich spätestens bei der Eröffnung zeigen. Bis dahin geht das Tamtam ums Tambosi weiter... 

S. Brenner

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