MVG-Großprojekt

U-Bahnhof Sendlinger Tor: Spatenstich mit schwerem Gerät

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MVG-Chef Ingo Wortmann im Bohrpfahlgerät am östlichen Ende der Wallstraße.

Mit dem ersten Spatenstich für den Neubau des Erweiterungsbauwerks Blumenstraße fiel am Montag der Startschuss für den Umbau des U-Bahnhofs Sendlinger Tor.

München - Es ist ein Großprojekt: Rund 150 Millionen Euro investiert die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für die bisher größte Erneuerung einer U-Bahnstation. 2022 soll dann der U-Bahnhof Sendlinger Tor modernisiert sein und in neuem Glanz erstrahlen. Besondere Herausforderung: Gebaut wird unter dem laufenden Betrieb. Am Montag erfolgte der erste Spatenstich für das Erweiterungsbauwerk Blumenstraße.

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Dafür musste schweres Gerät ran: Das Erweiterungsbauwerk Blumenstraße entsteht am östlichen Ende der Wallstraße hinter der Kreissparkasse. Mit zwei Bohrpfahlgeräten stellen die Arbeiter zunächst die Wände her. Dabei wird der Umriss des Bauwerks mit Bohrpfählen umrandet. Rohre werden in den Boden eingedreht und das Erdreich ausgebohrt. Dann erfolgt das Einbringen von Beton in die Verrohrung zur Herstellung der Wände.

Den Startschuss für die erste Bohrung gab SWM-Geschäftsführer Verkehr und MVG-Chef Ingo Wortmann und erklärt: „Das neue Erweiterungsbauwerk wird uns dabei helfen, die bestehenden Engpässe im U-Bahnhof Sendlinger Tor zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit zu verbessern.“

Baubeginn in der Sonnenstraße im April

Ein zweites Erweiterungsbauwerk entsteht an der Sonnenstraße direkt am Sendlinger-Tor-Platz. Dort wird im April Baubeginn sein. Der U-Bahnhof wird außerdem im Bereich der Bahnsteige und Umsteigewege erweitert; er wird komplett saniert, modernisiert, umgestaltet, barrierefrei ausgebaut. Auch der Brandschutz soll auf den neuesten Stand kommen.

mb/pm

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