Für fast 2,5 Millionen

Am Marienplatz: Umbau für noch mehr Fußgängerzone

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Diese Bordsteine am Marienplatz kommen weg. 

Die Erweiterung der Fußgängerzone am Marienplatz soll nun endlich auch optisch umgesetzt werden. Die Umbauarbeiten beginnen im August und kosten 2,45 Millionen Euro.

München - Die Erweiterung der Fußgängerzone am Marienplatz soll nun endlich auch optisch umgesetzt werden. Konkret heißt das: Die Fahrbahnbereiche vom Marienplatz zur Diener- und Landschaftsstraße, zum Tal sowie zum Rindermarkt werden höhengleich ausgebaut, also nach oben Richtung Gehwegkante verlegt. Der Stadtrat dürfte heute den entsprechenden Projektbeschluss fassen. Zur Ferienzeit im August sollen die Baumaßnahmen beginnen. Sie werden nach den Plänen des Baureferats in mehreren Abschnitten durchgeführt. Im Dezember 2018 soll alles fertig sein. Die Kosten betragen 2,45 Millionen Euro.

Hugendubel-Renovierung musste abgewartet werden

Dass der Umbau erst jetzt angepackt wird, hat mit der Renovierung des Hugendubel-Hauses zu tun. Die wurde gerade abgeschlossen. Die Baustelle ist aufgelöst, so dass nun Platz für den ebenerdigen Umbau ist. Bis August soll im Hugendubel-Haus die Traditionsbuchhandlung wieder einziehen. Außerdem eröffnen ein Flagship-Store der Telekom sowie ein Luxushotel in den beiden oberen Stockwerken. Wie Hugendubel kehren auch die Traditionsgaststätte „Zum ewigen Licht“ im Erdgeschoss sowie der Internationale Presseclub in den vierten Stock als ehemalige Mieter zurück.

Sperrung für Busse, Radl, Taxis jetzt dauerhaft

Die Erweiterung der Fußgängerzone war Ende 2015 mit den Stimmen der Großen Koalition aus SPD und CSU beschlossen worden. Nach Auskunft des Baureferats orientieren sich die neuen Beläge an der bestehenden Fußgängerzone. Auch die neu entstehenden Abschnitte werden mit Kunststeinplatten hergestellt. In den Durchgangsbereichen vor dem Alten Rathaus ist ein repräsentativer Natursteinplattenbelag vorgesehen. Die in Längsrichtung verlaufenden 50 Zentimeter breiten Entwässerungsrinnen werden in Kleinstein hergestellt. Das Nadelöhr am Marienplatz war bereits während des Umbaus des Hugendubel-Hauses für Busse, Taxis, Rikschas sowie Radfahrer gesperrt – und soll das nun dauerhaft sein.

Kritik am Rausschmiss der Radler

Kritiker dieser Lösung wie die Stadtratsfraktion der Grünen hätten sich gewünscht, dass zumindest Radler den Marienplatz weiterhin passieren dürfen. Diese müssen aber künftig einen Umweg über die Sparkassenstraße und die Kustermannfahrbahn entlang des Viktualienmarkts in Kauf nehmen

Nicht nur am Marienplatz, auch in der Sendlinger Straße geht das Projekt Fußgängerzone voran. Der Pilotversuch dort wird gut angenommen. Mehr Nachrichten aus der Münchner Innenstadt lesen Sie auch auf unserer Facebookseite „Altstadt-Lehel  - mein Viertel“. 

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