Unfall im Altstadtringtunnel

Verschaltet! 36-Jähriger schrottet teuren Ford

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Ein Auto dieses Typs, ein Ford GT,fuhr der verunglückte Fahrer im Altstdatringtunnel.  

München - Glück im Unglück hatte ein 36-Jähriger Münchner am Montagvormittag im Altstadtringtunnel. Er verlor die Kontrolle über das teure Fahrzeug und schleuderte in den Gegenverkehr.

Mit 558 PS unter dem Hintern ist ein 36-Jähriger gegen die Wand im Altstadtringtunnel geschleudert. Autoliebhabern kommt bei diesem Unfall das Grauen, denn der Chauffeur war mit einem Ford GT unterwegs, der nur 19 Mal nach Deutschland verkauft wurde. Zwischen 2004 und 2006 wurde das Rennauto mit Straßenzulassung, V8-Motor und einer Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h produziert. Jetzt gibt’s eines weniger der superteuren Liebhaberautos.

Das war passiert: Am Montag gegen 10.10 Uhr war ein Privatchauffeur mit dem roten Flitzer im Altstadtringtunnel unterwegs. Wegen eines Schaltfehlers verlor er die Kontrolle über das PS-starke Auto, schleuderte über den Mittelrandstein auf die Gegenspur, prallte gegen die Tunnelwand und blieb schließlich mitten auf der Fahrbahn liegen.

Obwohl um diese Uhrzeit viel Verkehr war, kollidierte der Wagen wie durch ein Wunder nicht mit anderen Autos. Der Tunnel musste für knapp zwei Stunden gesperrt werden, das Schrottauto wurde abgeschleppt. Der 36-Jährige verletzte sich leicht und kam kurz ins Krankenhaus. Viel schwerer als der 500-Euro-Schaden an der Tunnelwand, wiegt jedoch der Totalschaden. Falls der Ford-Schrott-GT-Besitzer das liest: Bei Geigercars gibt’s einen schicken Ford GT auch in Rot mit Rallyestreifen zum Schnäppchenpreis von 369 000 Euro.

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