Grafik zeigt Umbau am Max-Joseph-Platz 

Viele Varianten für Tiefgaragen-Einfahrt an Oper – doch nur zwei haben Chance

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Die Tiefgarage am Max-Joseph-Platz, der zur Fußgängerzone werden soll.

Der Max-Joseph-Platz soll zur Fußgängerzone werden – dazu muss aber die Einfahrt zur Tiefgarage weg. Das Planungsreferat hat dazu Varianten untersucht. Erste Einschätzung: Nur zwei Ideen haben eine Chance.

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Zum einen könnten Zu- und Abfahrt der Tiefgarage an die Maximilianstraße verlegt werden. Unklar ist dabei noch, ob die Ausfahrtsrampe westlich oder östlich der Straße Hofgraben angelegt wird. In beiden Fällen wäre die Tiefgarage während der Bauzeit nutzbar, zum anderen wäre der Max-Joseph-Platz befreit von Rampe und Autos. Aber: Der Bau neuer Rampen ist teuer, Zu- und Abfahrt wären nur noch einspurig möglich. Ferner bestünde westlich der Alfons-Goppel-Straße keine Wendemöglichkeit mehr, sodass der Verkehr über diese Strecke abgeleitet werden müsste. Die wiederum ist Teil der Nord-Süd-Querung für Radler. Denkmalschützer mahnen zudem, dass der Charakter der Maximilianstraße als Promenade verloren gehen würde. Weitere Möglichkeit: Die Zufahrt in die Alfons-Goppel-Straße zu verlegen und unter der Maximilianstraße zur Garage zu führen. Damit fiele die Alfons-Goppel-Straße aber als Durchfahrt aus, nicht nur für Autos. „Das wäre vermutlich im Querschnitt so groß, dass nur noch Fußgänger rauskommen“, sagt Alexander Reissl, Fraktionschef der SPD im Rathaus. 

Chancenlos ist wohl die Verlegung der Zufahrt Richtung Residenzstraße, eine Zufahrt zwischen Max-Joseph-Denkmal und Maximilianstraße und die Variante mit Zufahrt über die Alfons-Goppel-Straße, für die es Tunnel unter der Oper bräuchte. Der Stadtrat wird sich am Mittwoch mit der Vorlage befassen. Reissl: „Ich bin zufrieden mit der Vorlage, für mich ist das eine logische Ableitung.“ Beim Kooperationspartner möchte man sich noch nicht festlegen: „Wir favorisieren die Verlegung der Zu- und Ausfahrt in die Alfons-Goppel-Straße“, sagt Stadtrat Richard Quaas. Man sei aber bereit, andere Varianten zu diskutieren. 

Lesen Sie auf Merkur.de einen Bericht über die Chefsuche an der Bayerischen Staatsoper

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