Musiker erleichtert

Zither-Manä hat sein Instrument wieder!

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Im Oktober hatte Manfred Zick seine Zither verloren. Jetzt ist sie wieder da

München - Er ist eine bayerische Klang-Institution seit Jahrzehnten: der Zither-Manä, bürgerlich Manfred Zick. Dem ist ein schlimmes Malheur passiert. Doch jetzt ist sein Instrument wieder da.

Er hatte seine Zither verloren und die Hoffnung fast schon aufgegeben. Aber das Christkind hat Erbarmen: Die Zither ist wieder da, berichtet der Münchner Merkur.

Im Musikgeschäft Rauscher im Tal, genau an dem Ort, wo Zicks Vater 1948 das Instrument für seinen Buben kaufte, ist sie aufgetaucht. „Der Kreis schließt sich“, lacht der Manä. Am 18. Oktober hatte er sie in Moosach verloren, als er einen Hauseingang in der Dessauerstraße suchte. „Ich hab’ meinen Zither-Koffer an einen Baum gelehnt und mein Handy herausgeholt.“ Als er dann von dort abgeholt wurde, vergaß er den Koffer.

Ingeborg Rauscher, Seniorchefin des Musikgeschäfts, sagt: „Drei Männer kamen herein, die fast kein Deutsch sprachen. Die hatten die Zither dabei!“ Sie habe das Instrument erkannt. „Er hat mir schon erzählt, dass es verloren gegangen ist“, sagt die 82-Jährige. Die Männer wollten 500 Euro. „Dann ging das Handeln los“, sagt Rauscher lachend. Man einigte sich schließlich auf 200 Euro. Zick ist glücklich: „Mein Vater hat sich das Geld für die Zither damals vom Mund abgespart“, erzählt Zick. Das Stück sei für ihn unbezahlbar.

T.H.

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