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Altstadt-Radlring München: Grüne und SPD drücken aufs Tempo - Das Bündnis Radentscheid macht Druck

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Von: Sascha Karowski

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Ein Radfahrer fährt über einen Pop-Up-Radweg in München
Ein Radfahrer fährt über einen Pop-Up-Radweg in München. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Grüne und SPD drücken beim Thema „autofreie Altstadt“ in München aufs Tempo. Ein Konzept soll bis Ende des Jahres Prioritäten aufzeigen und auch einen Zeitplan. Denn: Das Bündnis Radentscheid macht Druck.

München - Manchmal reicht schon die Ankündigung eines Protestes, damit sich etwas bewegt. Das Bündnis Radentscheid München lädt für Montag zur einer Aktion: „Wo ist unser Altstadt-Radlring?“ ans Isartor ein, weil den Radl-Aktivisten alles nicht schnell genug geht. Und am Freitag beantragen Grüne und SPD ein neues Verkehrskonzept, damit alles schneller geht.

Autofreie Altstadt München: Konzept soll bis Ende des Jahres erstellt werden

Das Konzept soll bis Ende des Jahres vorliegen und auch die angrenzenden Viertel, das Nahverkehrsangebot und die Wirtschaft miteinbeziehen. Über den Altstadt-Radlring hinaus soll es Projekte wie den Boulevard Sonnenstraße, ein City-Logistik-Konzept sowie die ÖPNV-Erschließung der Altstadt und Angebote aus der Shared-Mobility klammern und eine konkrete Zeitschiene aufzeigen.

Gleichzeitig erwarten SPD/Volt und Grüne-Rosa Liste von der Stadtverwaltung eine Priorisierung, welche Projekte vorgezogen werden können. Es böten sich die Umgestaltung der Westenriederstraße und des Max-Joseph-Platzes an, heißt es in dem Antrag.

Altstadt München: SPD-Stadtrat Andreas Schuster will mehr Aufenthaltsqualität

„Boulevard Sonnenstraße, eine Fußgängerzone in der Westenriederstraße oder ein Bach in der Herzog-Wilhelm-Straße: In den kommenden Jahren erhöhen wir die Aufenthaltsqualität in unserer Altstadt deutlich“, sagt SPD-Stadtrat Andreas Schuster. Davon profitierten die Münchner ebenso wie der Handel und der Tourismus.

„Unser politischer Wille ist klar, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wollen wir die weitgehend autofreie Altstadt bis Ende 2025 sukzessive verwirklichen“, sagt Grünen-Stadträtin Gudrun Lux. Dazu gehöre auch, den Altstadtring in den Blick zu nehmen, den privaten Autoverkehr zu reduzieren und den Radlring zu verwirklichen.

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