Stadt greift ein

Ameisen-Alarm auf Münchner Spielplätzen

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Mitarbeiter der Firma TopTox bekämpfen Ameisen in der Grünanlage am Laimer Platz

München - Ameisen-Alarm auf den Münchner Spielplätzen! Die Krabbeltiere haben sich vielerorts so stark vermehrt, dass die Stadt eingreift.

Stefan Daniel und Dennis Preißer stehen im Sandkasten des Spielplatzes am Laimer Platz. Der eine verteilt rotes Pulver auf dem Sand, der andere sprüht eine Flüssigkeit in Löcher am Wegesrand. Diese Männer: Sie kämpfen gegen Ameisen!

Die Krabbeltiere haben sich vielerorts so stark vermehrt, dass die Stadt eingreift! Insgesamt geht’s um 27 Münchner Spielplätze. Früher haben’s die Schädlingsbekämpfer mit heißem Wasser probiert, das hat aber nix geholfen. Deshalb verwenden Daniel und Preißer von der Firma TopTox jetzt die Sprühflüssigkeit und das Pulver. Inhaltsstoffe: unter anderem Algen-Granulat und Kristallzucker. Wirklich gefährlich für Menschen sind die Inhaltsstoffe nach Angaben der Schädlingsbekämpfer nicht, sollten aber von Kleinkindern nicht geschluckt werden. Hans-Rolf Körner, der Sachverständige, der das Ganze beaufsichtigt und überprüft: „Ein Kind müsste eine relativ große Menge an reinem Wirkstoff aufnehmen, damit es auch nur ansatzweise gefährlich wird. Auf den Spielplätzen wird aber eine geringe Menge verspritzt. Das ist nicht wirklich gefährlich.“ Die betroffenen Spielplätze werden trotzdem für bis zu drei Tage gesperrt, damit wirklich nichts passiert.

Wie wissen Sie, ob auch Ihr Spielplatz betroffen ist? Sie erfahren’s entweder per Post (rund eine Woche vorher per Zettel im Briefkästen, wenn Sie in der Nähe wohnen) – oder direkt an den Spielplätzen. Dort werden nämlich schon vor dem Ameisen-Kampf Warnschilder aufgehängt.

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