Polizei nimmt vier mutmaßliche Islamisten in Berlin fest

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Ameisenplage auf Kinderspielplätzen

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Überall Ameisen: Schon 2011 kämpften Schädlingsbekämpfer gegen das Ungeziefer.

München - Die Stadt München setzt wegen einer Ameisenplage heuer wieder die Chemie-Keule ein: Das Baureferat sperrt 27 Spielplätze für mehrere Tage.

Kribbel, krabbel, Biss! Ameisen haben die Münchner Spielplätze fest im Griff! Die Sechsbeiner erobern Sandkasten, Schaukel und Rutsche – so penetrant, dass die Stadt für diesen Sommer wieder die Chemiekeule auspacken muss.

Ist ja ganz klar: Für so eine Ameise ist ein Spielplatz das Paradies. Hier gibt es jede Menge Sand, der sich trefflich zum Nestbauen eignet. Und dann verlieren die spielenden Zwergerl auch gleich eins der Leibgerichte der Insekten – Zucker in allen Variationen, ob als Guadl oder Keks.

Schon seit ein paar Jahren plagen die Ameisen die Kinder, schon seit Jahren kämpft die Stadt gegen das Ungeziefer. Mit wechselndem Erfolg: Das erste biologische Mittel half wenig, darum rüstete das Baureferat 2009 auf. Die Chemiekeule kam seitdem zunächst in Kitas, dann auch auf Spielplätzen zum Einsatz. Im vergangenen Jahr der Durchbruch: Auf den behandelten Spielplätzen sei der Ameisenbefall deutlich zurückgegangen, meldet die Stadt.

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Ein sogenanntes Vergrämungsmittel soll die Ameisen in Sandkästen von den Mädchen und Buben fernhalten. Dieses besteht zum Großteil aus fossilen Meeresalgen und duftet wohl für Ameisennasen alles andere als angenehm.

Der Schädlingsbekämpfer wird darüber hinaus ein zweites Mittel im Gepäck haben: Das chemische Bekämpfungsmittel sprüht er direkt in die Öffnungen der Ameisennester. Dazu hat die Stadt ein Fach­unternehmen beauftragt, das zusätzlich von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen überwacht wird.

Ungefährlich ist die ganze Sache nämlich nicht: Deshalb müssen die Buben und Mädchen auf den 27 betroffenen Spielplätzen jeweils mehrere Tage auf den Spaß verzichten. Die Schädlingsbekämpfer kommen zwischen dem 4. Juni und 31. Juli jeweils zweimal im Abstand von ein bis zwei Wochen. Danach sind die Spielflächen für jeweils drei Tage gesperrt.

Betroffen sind unter anderem die Spielplätze in Westpark, an der Berliner Straße, Winzererstraße 97, am Harthofanger, an der Wahnfriedallee und am Karl-Marx-Ring. An allen 27 Spielplätzen, die behandelt werden, wird die Stadt bald Hinweistafeln aufstellen.

Steffi Brendebach

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