Knapp 50 Fälle

Polizei bittet Trittbrettfahrer nach Münchner Amoklauf zur Kasse

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Trauer um die Opfer des Amoklaufs im Münchner OEZ.

Die Münchner Polizei hat nach dem Amoklauf vom Juli 2016 eine Reihe sogenannter Trittbrettfahrer zur Kasse gebeten

München - Die Münchner Polizei hat nach dem Amoklauf vom Juli 2016 eine Reihe sogenannter Trittbrettfahrer zur Kasse gebeten. „Im Durchschnitt lag die Höhe des Kostenbescheids bei 500 Euro“, zitiert die „Heilbronner Stimme“ (Samstag) einen Sprecher der Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt. Zahlreiche Verfahren seien aber noch nicht abgeschlossen.

Insgesamt registrierte die Behörde den Angaben zufolge 49 Vorfälle von Trittbrettfahrern. 32 davon seien als Straftaten eingestuft worden. Die Drohungen seien vor allem in Sozialen Netzwerken im Internet oder über Kurznachrichtendienste verbreitet worden, hieß es. Hauptmotiv war laut Polizei „Geltungsbedürfnis“.

Nach dem Amoklauf von München hatten Drohungen in sozialen Netzwerken mehrere Polizeieinsätze ausgelöst. Damals hatte die Polizei angekündigt, die Täter nicht nur strafrechtlich zu verfolgen, sondern ihnen auch die Kosten für die Einsätze in Rechnung zu stellen.

dpa

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