Antrag im Stadtrat

Anerkennung für Soldaten: CSU will Gelöbnis auf dem Marienplatz

Bundeswehr-Gelöbnis auf dem Marienplatz in München
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Bundeswehr-Gelöbnis auf dem Marienplatz 2009 in München

Die Stadt soll Soldaten der Bundeswehr für ihren Einsatz in Afghanistan danken. Das fordert die CSU. Zudem ist gewünscht, ein öffentliches Gelöbnis auf dem Marienplatz abzuhalten. Das gab es zuletzt 2009. Damals gab es Proteste.

Die Stadt soll Soldaten der Bundeswehr für ihren Einsatz in Afghanistan danken. Das fordert die CSU. Zudem ist gewünscht, ein öffentliches Gelöbnis auf dem Marienplatz abzuhalten. Das gab es zuletzt 2009. Damals gab es Proteste.

In der Begründung zweier gestern eingereichter Anträge heißt es, die Evakuierungsmission der Bundeswehr in Kabul habe erneut verdeutlicht, welchen enormen psychischen und physischen Belastungen Soldaten ausgesetzt sind. In den knapp 20 Einsatzjahren in Afghanistan hätten etwa 150 000 Soldaten der Bundeswehr ihren Dienst dort geleistet, unzählige davon aus Standorten in Bayern und dem Standort München. Öffentliche Gelöbnisse demonstrierten die Verbundenheit der Bürger mit ihren Soldaten und gäben ihnen damit den notwendigen Rückhalt für ihren Auftrag.

„Es liegt an uns allen, unsere Freiheit zu schützen, Verantwortung zu übernehmen, mitzuarbeiten, wo es Gelegenheit dazu gibt“, schreibt CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl. Deswegen sei das öffentliche Bekenntnis zur Bundeswehr in München auch so wichtig.

CSU-Stadtrat Jens Luther ergänzt: „Wer bereit ist, sich mit Energie und Tatkraft für eine gute Sache einzusetzen und dabei weiß, dass er auch persönlich zu Schaden kommen kann, beweist vor allem Gemeinsinn, Mut und Entschlossenheit. Dafür gebührt den Soldatinnen und Soldaten Respekt und Anerkennung.“

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