Khorasani wieder auf freiem Fuß

Anführer genießt Asyl – und hungert nicht

München - Am Sonntagmittag war der Anführer der Hungerstreikenden wieder auf freiem Fuß: Ashkan Khorasani (24) war in der Nacht laut Polizeivize Kopp wegen Verstößen gegen das Versammlunsgesetz festgenommen worden.

Der Anführer (li.) stellt nach der Freilassung Ude zur Rede

Die Staatsanwaltschaft prüfe, ober sich wegen weiterer Vergehen verantworten muss. Khorasani gilt für Innenminister und OB nicht als Sprecher, sondern als „Rädelsführer“. „Er hat Leben anderer Menschen eingesetzt, um politische Ziele zu erreichen“, sagte Ude. Der Mann habe stets allein bestimmt. Laut Innenminister sei Khorasani im November bei der Besetzung der iranischen Botschaft aufgefallen. Er lebe in Berlin und genieße Asyl, weil er der kommunistischen Opposition im Iran angehöre. OB Ude nannte es „sehr eigentümlich“, dass sich der Mann über den Rechtsstaat hinwegsetzen wolle, der ihm Asyl gewähre. Gehungert hat er nicht.

Jacob Mell, David Costanzo

Lesen Sie auch

Asylbewerbercamp in München geräumt

Ude begründet Räumung mit Lebensgefahr

13 Hungerstreik-Unterstützer festgenommen

Camp-Räumung: Schwere Vorwürfe gegen Polizei

Hier räumt die Polizei das Asylbewerbercamp

Hier räumt die Polizei das Asylbewerbercamp

Rubriklistenbild: © Mell

auch interessant

Meistgelesen

München bekommt sein Problem mit der Luft nicht in den Griff
München bekommt sein Problem mit der Luft nicht in den Griff
Münchnerin ärgert sich über Vodafones miese TV-Masche 
Münchnerin ärgert sich über Vodafones miese TV-Masche 
Großeinsatz in Flüchtlingsunterkunft am OEZ
Großeinsatz in Flüchtlingsunterkunft am OEZ
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen
So soll der Express zum Flughafen doch vor 2037 gelingen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion