Angstmacher im Internet: Emails verbreiten Terror-Gerüchte

München - Nach den Drohvideos von El Kaida sind auch immer mehr Trittbrettfahrer unterwegs, die versuchen, mit Gerüchten aus dem Internet Angst zu säen.

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Sogenannte Hoaxes gibt es schon lange, derzeit kursiert aber eine Warnung für das Oktoberfest im Internet. Die Polizei betont, dass es sich hundertprozentig um eine Fälschung handelt. Darin ist von einer gefundenen Geldbörse mit viel Bargeld die Rede. Der glückliche Besitzer hätte den Finder zur Belohnung gewarnt, auf keinen Fall an einem bestimmten Tag das Oktoberfest zu besuchen. Eine erfundene Geschichte, die Angst machen soll.

Auch andere Gerüchte über Bombenfunde, geräumte Zelte kursieren immer wieder und werden blitzschnell ungeprüft über das Internet oder per Handy-Kurznachricht verbreitet. Die Polizei musste bereits Dutzende besorgte Anrufer beruhigen. „Wir gehen diesen Meldungen nach und versuchen an die Urheber dieser Falschmeldungen heranzukommen“, sagte Polizeisprecher Peter Reichl.

Wer Fragen zu Gerüchten oder zu den Sicherheitsmaßnahmen rund um die Wiesn hat, kann rund um die Uhr das neu eingerichtete Bürgertelefon der Polizei unter der Nummer 089/29 10 19 10 anrufen.

pv

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