Von wegen alt!

Dank Kafka: So modern war die Alte Rotation noch nie

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Gastgeber Jan Ippen, die beiden Redner Kai Waehner, Michael Noll und Veranstalter Markus Franz (v.l.n.r.) freuten sich auf spannende Vorträge.

Modern in die Zukunft bei Merkur.de und tz.de: Am Mittwochabend stellte Michael Noll, Mitentwickler der Technologie Kafka, die digitale Zukunft für Unternehmen vor. Der Top-Redner erklärt auf einer Veranstaltung die Vorteile der Technologie.

Die Slides der Powerpoint-Präsentation flitzen über die Leinwand. Viele Pfeile, Kästen und häufig das Wort App sind zu sehen. Am Rednerpult steht Michael Noll, 37, und erklärt den rund 80 Anwesenden in der Alten Rotation im Pressehaus des Münchner Merkur und der tz die Technologie Kafka, welche Vorteile sie hat und wie Unternehmen Kafka nutzen können. So modern war es in der Alten Rotation noch nie!

„Kafka ist eine Technik für Unternehmen, an der Echtzeit-Welt teilzunehmen“, definiert Noll und bricht die digitale Welt herunter: „Wenn man über die Straße geht, will man auch sofort wissen, ob ein Auto kommt und nicht erst fünf Minuten später erfahren, was vor fünf Minuten auf der Straße los war.“ Genau das könne Kafka garantieren. Informationen werden in Echtzeit übermittelt.

„Wollten der Community etwas zurückgeben“

Netflix, PayPal oder AirBnB nutzen Kafka bereits, da die Kerntechnologie große Datenmengen schnell verarbeitet. Auch Ippen Digital, Digital-Einheit der Mediengruppe Münchner Merkur/tz, profitiert davon. „Wir nutzen Kafka schon seit einiger Zeit und uns hilft die Technologie enorm weiter“, schwärmt IT-Chefarchitekt Markus Franz, Veranstalter der Vorträge. „Wir wollten der Community etwas zurückgeben, sie an der Technologie teilhaben lassen.“ Deshalb habe Ippen Digital die Profis von Apache Kafka eingeladen. „Die können das Interessierten besser erklären.“ So war auch Kai Waehner, Analyst von Confluent, als zweiter Top-Redner vor Ort. Er erklärte, wie man Analysen mithilfe von R, Pyhton oder Scala erstellt. 

Ippen Digital setzt Kafka ein, damit auch die Portale Merkur.de und tz.de davon profitieren. So erhalten unsere Leser schneller und zielgerichteter die Informationen, die sie brauchen. „Unsere Leser von heute sind digital, geografisch ungebunden und ständig erreichbar“, sagt Franz. „Dank Kafka haben wir eine technologische Infrastruktur, die den Leserbedürfnissen und unserer Vision gerecht wird.“

Die Alte Rotation war gut gefüllt. Rund 80 Gäste hörten sich den Vortrag über Kafka an.

Und wie können andere Unternehmen mit Kafka ihre Perfomance steigern? „Wir haben zum Beispiel einer Bank geholfen, dass sie ihren Kunden in Echtzeit einen Alarm einrichten kann, wenn das Konto unter einen bestimmten Betrag gesunken ist“, erzählt Noll. Davor mussten die Kunden fünf bis zehn Minuten warten, ehe Sie erfahren haben, dass Sie mehr Geld ausgegeben haben als sie wollten.

Und auch Gründer und Geschäftsführer von Ippen Digital sowie Gastgeber des Abends, Jan Ippen, war sehr zufrieden. „Wir haben einen vollen Saal, die Zuhörer kommen von Unternehmen aus dem Großraum München und sind international. Ein rundum gelungener Abend“, sagt er und lächelt.

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