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App bringt Münchner auf Touren: Stadtentwicklung auf Handy zu sehen - Schauen Sie, ob Ihr Viertel dabei ist

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Von: Sascha Karowski

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München: Stadtbaurätin Elisabeth Merk präsentiert eine neue App, mit der sich Interessierte die Entwicklung der Stadtviertel in München auf Touren anschauen können.
München: Stadtbaurätin Elisabeth Merk präsentiert eine neue App, mit der sich Interessierte die Entwicklung der Stadtviertel in München auf Touren anschauen können. © Marcus Schlaf

Die Verwaltung veröffentlicht eine App, mit der Münchner die Stadtentwicklung auf bislang elf Touren ansehen können. Das Angebot soll auch noch ausgeweitet werden.

München - Stetig verändert die Stadt ihr Gesicht. Wie und wo genau, das können Münchner sich nun in einer Web-App (entdecken.muenchen.de) des Planungsreferates ansehen. Auf bislang elf Touren mit 200 Stationen wird Stadtplanung gezeigt – beispielsweise mit der Tour „Von Giesing in die Au“, wo etwa die Entwicklung des Agfa-Geländes oder des Stadions an der Grünwalder Straße dargestellt wird.

Neue App für München: Idee entstand in der Pandemie, als die Verwaltung auf Digital umstellen musste

Solche Entwicklungen präsentiert das Planungsreferat bekanntlich regelmäßig – allerdings bisher analog mit Heften aus den Vierteln oder mit Spaziergängen durch selbige. „Das war aber alles sehr statisch“, sagte Stadtbaurätin Elisabeth Merk (parteifrei). Und mitunter ging es auch nicht schnell genug – bei dem Tempo, in dem sich manche Stadtviertel verändern, war so manches Stadtteilbüchlein noch im Druck, als bereits ein Neubau beschlossen wurde. Die App nun sei dynamischer, Reaktionen rascher möglich.

Die Idee für die App sei in der Pandemie gereift, das Planungsreferat war (wie viele andere auch) gezwungen, Angebote auch digital zu schaffen. Die Resonanz auf diverse Online-Filme sei sehr gut gewesen, ähnlich wie bereits zuvor bei den analogen Spaziergängen.

Neue App für München: Weitere Touren, Standorte und Funktionen sind geplant - etwa ein Audio-Guide

Und eben wie diese werden die digitalen Touren nicht nur nach Vierteln, sondern auch nach Themen angeboten. So können sich Interessierte etwa über Fresken und Statuen in der Altstadt informieren.

Ebenso dynamisch wie die Präsentation wird auch die App selbst. Sie kann um weitere Touren, Standorte und Funktionen erweitert werden. Vorstellbar sind so neben Englisch und Deutsch weitere Sprachen, ein Audio-Guide, eine Kooperation mit Museen und irgendwann vielleicht auch mal die Möglichkeit, die Veränderung eines Viertels mittels Virtual Reality zu betrachten. Merk: „Wir wollen unsere Themen nicht nur in 100-seitigen Vorlagen zeigen, sondern auch den Leuten präsentieren, für die wir das machen.“

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