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A99: Arbeiter retten bewusstlosen Fahrer

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Haar/ Hohenbrunn - Arbeiter der Autobahnmeisterei haben einem 39-jährigen Kassier aus Haar in der Nacht zum Donnerstag das Leben gerettet.

Der Haarer war mit seinem Audi A4 auf der Autobahn A 99 in Richtung Salzburg unterwegs, als er gegen 23.20 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Hohenbrunn nach rechts von der Fahrbahn abkam. Wie die Autobahnpolizei mitteilt, hatte der Fahrer vermutlich einen Schwächeanfall erlitten. Er schrammte 50 Meter an der Leitplanke entlang, fuhr an deren Ende eine zwei Meter hohe Böschung hinauf und blieb mitten in einem Acker stehen. Trotz des erheblichen Aufpralls war sein Airbag nicht ausgelöst worden. Wie lange der Mann bewusstlos im Wagen lag ist unklar, meldet die Polizei. Sein Glück war, dass auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn mehrere Angestellte der Autobahnmeisterei Hohenbrunn an einer Nachtbaustelle arbeiteten. Nur durch Zufall sahen sie von ihrem hohen Autobahnmeisterei-Fahrzeug den verunglückten Pkw, fuhren zur nächsten Ausfahrt, wendeten und eilten dem Verunglückten zur Hilfe. Auf Dach und Kofferraum des Audis hatte sich schon eine Eisschicht gebildet, der Mann wäre bei den niedrigen Temperaturen über Nacht vermutlich erfroren, vermutet die Autobahnpolizei. Rettungskräfte brachten den Haarer mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus. Am Auto entstand Totalschaden.

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