ARD-Serie spielt im Raum Wolfratshausen

„Hubert ohne Staller“: Was in der Kult-Krimiserie jetzt alles anders wird

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Schluss mit der gemütlichen Lektüre des „Wolfratshauser Kurier“: Der bisherige Polizeirat Reimund Girwidz (Michael Brandner, vorne) muss fortan mit Polizeiobermeister Franz Hubert (Christian Tramitz, li.) auf Streife gehen. Johannes Staller (Helmfried von Lüttichau, rechts) hat di e ARD-Sendung „Hubert und Staller“, die jetzt „Hubert ohne Staller“ heißt, wie berichtet verlassen. 

Die neue Staffel von Hubert und Staller, zu sehen ab Januar, bringt ein paar größere Veränderungen mit sich. Unter anderem muss Hubert ohne Staller auskommen.  

Wolfratshausen – Bereits im Vorspann wird die größte Veränderung deutlich: Das Wort „und“ im „Hubert-und- Staller“-Schriftzug ist rot durchgestrichen und durch ein „ohne“ ersetzt. In der ARD-Vorabendserie um die chaotischen Wolfratshauser Polizisten gibt es frischen Wind und viele Veränderungen. Wie berichtet trennt sich das beliebte, namensgebende Ermittlerduo zur achten Staffel der Erfolgsserie.

„Hubert OHNE Staller“ - Schauspieler Helmfried von Lüttichau stieg aus der ARD-Serie aus

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Schauspieler Helmfried von Lüttichau, der den schlacksigen Provinzpolizisten Johannes Staller verkörperte, stieg auf eigenen Wunsch aus der Produktion aus. Auf die Fans warten deshalb im Januar mindestens zwei große Überraschungen.

Neuer Partner Franz Huber (Christian Tramitz) 

Christian Tramitz alias Polizeiobermeister Franz Huber hat einen neuen Partner. Der ist ein alter Bekannter: Der bisherige Polizeirat Reimund Girwidz wird degradiert und muss fortan mit Hubert auf Streife gehen. Für den eitlen Seriencharakter eine schmerzhafte Erfahrung. Schauspieler Michael Brandner sieht es sportlich: „Mir macht die neue Rolle wahnsinnig viel Spaß“, sagt der Schauspieler im Gespräch mit unserer Zeitung.

Gerade die enge Zusammenarbeit mit Christian Tramitz und die vielen Szenen außerhalb der Amtsstube sorgen für „aberwitzige Situationen“. Weniger einfach als Brandner fällt seiner Serienfigur die Umstellung. „Reimund Girwidz ist eine faule Sau, blasiert und hat alles, was man nicht braucht, um als Polizist im Einsatz zu funktionieren“, lautet das vernichtende Urteil des Serien- und Filmdarstellers über den ehemaligen Polizeirat.

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Neue Hackordnung im Polizeirevier bei „Hubert ohne Staller“

Durch seine Degradierung gibt es im Wolfratshauser Revier eine neue Hackordnung. Seinen Chefposten gibt Girwidz äußerst unfreiwillig an eine Frau ab. Sabine Kaiser heißt die Polizistin, die energisch für frischen Wind und klare Strukturen in der chaotischen Amtsstube sorgt. Sie wird verkörpert von Katharina Müller-Elmau (siehe Interview unten). Die Schauspielerin und Synchronsprecherin stand bereits in über 50 Fernseh- und Kinoproduktionen vor der Kamera. Für ihre Rolle im Kinofilm „Vincent will Meer“ wurde sie 2011 als beste Nebendarstellerin nominiert. Ihr Gesicht kennen Fans der Landkreis-Krimis auch von Auftritten im Bullen von Tölz und einer Gastrolle in „Hubert und Staller“.

Im Schlepptau hat die neue Polizeichefin die junge Rebecca Jungblut, die von Jeanne Goursaud gespielt wird, und den Posten von Lena Winter übernimmt. „Die beiden neuen Darstellerinnen sind ein Glücksfall für die Serie. Das neue Team hat sich toll eingespielt“, sagt Brandner. Die Lücke, die der Abgang des Ermittlers Staller hinterlässt, habe man „mit viel Spaß und mit skurrilen, lustigen Geschichten gefüllt“.

Der Rest der Dienststelle bleibt unverändert: Die Ermittler arbeiten weiter eng mit dem schusseligen Streifenpolizisten Martin Riedl (Paul Sedlmeir) zusammen. Susu Padotzke als Pathologin Dr. Caroline Fuchs, Hannes Ringlstetter als Yazid und Monika Gruber als Barbara Hansen sind ebenfalls noch regelmäßig mit von der Partie. Dominik Stallein

„Hubert ohne Staller“: Neue Folgen der ARD-Serie immer mittwochs um 18.50 Uhr

Im Fernsehen zu sehen sein wird die achte Staffel der erfolgreichen Vorabendserie „Hubert und/ohne Staller“ ab 9. Januar. Wie gehabt können die Fans die kniffligen Fälle der Wolfratshauser Cops immer mittwochs um 18.50 Uhr in der ARD mitverfolgen.

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