Aschewolke: 68 Flugzeuge blieben am Boden

München - Wegen der Aschewolke aus Island sind auch in München zahlreiche Flugzeuge am Boden geblieben. Am Nachmittag entspannte sich die Lage.

Eine gute Nachricht auch für das schwedische Kronprinzessinnenpaar, dass nach zwei Tagen in München abends nach Berlin weiterfliegen wollte: “Wir sehen keine Schwierigkeiten, dass sie das Programm in Berlin wie geplant fortsetzen können“, erklärte die schwedische Botschaft in Berlin. Auch wenn sich die Aschewolke bald wieder verzog, waren die Folgen für viele Passagiere trotzdem spürbar. Tausende Reisende mussten auf Züge oder Autos ausweichen, um ihr Ziel zu erreichen.

Mindestens 68 Flüge fielen im Laufe des Tages aus. Betroffen war der Flugverkehr zwischen München und den Flughäfen Berlin, Bremen, Hamburg, Sylt, Göteborg und Kopenhagen. Der übrige Flugbetrieb in München und Nürnberg lief nach Angaben der Betreiber aber problemlos. “95 Prozent des Flugverkehrs werden normal abgewickelt“, sagte ein Sprecher des Münchner Flughafens.

Die Deutsche Flugsicherung hatte für Mittwochmorgen zeitweise ein Flugverbot über weiten Teilen Norddeutschlands angeordnet, weil die Asche in der Luft den Flugzeugen gefährlich werden kann. Auch der Berliner Luftraum wurde vom Vormittag an vorübergehend gesperrt.

Wie das schwedische Kronprinzenpaar von München nach Berlin kommen sollte, war daher zunächst unklar. “Abwarten und Tee trinken“, hatte der Sprecher des Münchner Flughafens geraten. Er empfahl ihnen einen Flug nach Dresden und von dort weiter mit dem Auto nach Berlin - eine strapaziöse Reise, die ihnen schließlich wohl erspart blieb. Das Paar war am Dienstag nach München gekommen und war bei seinen Auftritten in der Stadt von begeisterten Fans bejubelt worden.

dpa/mm

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

Festnahmen, Prügel und randalierende Fahrgäste
Festnahmen, Prügel und randalierende Fahrgäste
Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich
Blitzeis-Bilanz: Münchner kratzten, rutschten und verletzten sich

Kommentare