Protest Asylbewerber

Hungerstreikende Flüchtlinge in Klinik gebracht

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Zwei der Flüchtlinge, die in den Hungerstreik getreten sind, mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

München - Seit Samstag sind Münchner Flüchtlinge im Hungerstreik. Jetzt fordern die Anstrengungen bei den ersten Asylbewerbern ihren Tribut.

Sie wollen ein Bleiberecht in Deutschland, bessere Unterkünfte und die Abschaffung der Residenzpflicht und eine schnellere Arbeitserlaubnis. Dafür kämpfen Asylbewerber seit Samstag mit einem Hungerstreik am Sendlinger Tor.

Jetzt mussten zwei der Streikenden in eine Klinik gebracht werden.

Das bestätigte am Dienstag eine Sprecherin des Kreisverwaltungsreferats. Die beiden jungen Männer hätten über Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen geklagt. Deshalb sind sie in der Nacht ins Krankenhaus gekommen.

Bisher sieht es nicht nach einem schnellen Ende des Streiks aus. Am Montag versuchte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu vermitteln. Nach dem persönlichen Gespräch hat der Oberbürgermeister noch am selben Abend einen Brief an die Flüchtlinge verfasst. Darin versprach er, sich „für eine Verbesserung Ihrer Lebensbedingungen, eine zügige Integration und insbesondere auch bessere Unterbringungsmöglichkeiten“ einzusetzen.

Bisher waren seine Vermittlungsversuche allerdings noch nicht erfolgreich.

dpa

 

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