In Giesing

Asylbewerber versucht sich vor Polizeiinspektion zu erhängen

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Die Polizeiinspektion in Giesing. (Archivbild)

Der Selbstmordversuch eines Asylbewerbers im Eingangsbereich der Giesinger Polizeiinspektion konnte am Montagnachmittag von Beamten verhindert werden.

Obergiesing-Fasanengarten - Am Montagnachmittag versuchte ein Asylbewerber, sich im Eingangsbereich der Giesinger Polizeiinspektion in der Chiemgaustraße zu erhängen. Dies konnte jedoch sofort von Beamten unterbunden werden.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt, ereignete sich der Vorfall gegen 16.30 Uhr. Der 27-jährige Kongolese wartete demnach, bis zwei Polizisten zu einem Einsatz ausrücken wollten. Als sie gerade den Eingangsbereich der Inspektion durchquerten, versuchte er sich mit einem Schal in etwa 2,50 Meter Höhe an der Eingangstür zu erhängen. Da der Selbstmordversuch sofort unterbunden werden konnte, wurde niemand verletzt. 

Das Motiv des Mannes ist unbekannt, die Polizei vermutet eine psychische Vorerkrankung als Ursache. Der Kongolese wurde durch den Rettungsdienst in Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht.

Im November 2015 schockierte ein Drama in einer tschetschenischen Familie die Gemeinschaft der Asylbewerber in der Neumarkter Straße. Sie erschoß sich im Duschraum mit der Waffe ihres Mannes.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de

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