Schlachtfeld im Maximilianeum hinterlassen

Party gefeiert: Elite-Stipendiaten verwüsten Landtag

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Auf den Kopf gestellt: Stipendiaten feierten in den Räumen des Maximilianeums eine wilde Party.

München - Ärger für  Elite-Stipendiaten des Maximilianeums: Nachdem sie eine wilde Party im Landtag gefeiert hatten, mussten sie hinterher zum Putzen anrücken. Eine solche Feier wird es zudem nicht mehr geben.

Eine Party von Elite-Stipendiaten im bayerischen Landtag ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Wie der Vorstand der Stiftung Maximilianeum am Donnerstag in München bestätigte, hatten rund 300 Feiernde am Wochenende ein Schlachtfeld hinterlassen. Vor allem die anliegenden Büros einiger Grünen-Politiker seien in Mitleidenschaft gezogen worden.

In Zukunft müssen sich die Stipendiaten eine andere Partystätte suchen. „So ein Partyformat ist nicht mehr durchführbar, vor allem nicht mit dem Landtag als Nachbarn, damit ist Schluss“, sagte Vorstand Hanspeter Beißer der Deutschen Presse-Agentur. Am Montag mussten die Stipendiaten dann zum Putzen anrücken. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet.

Grüne:  „Die haben sich entschuldigt“

Mit den Grünen haben sich die Studenten schnell wieder versöhnt. „Die haben sich entschuldigt. Damit hat es sich. Alles nicht so tragisch“, sagte Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann der Zeitung. Die Stiftung Maximilianeum soll hochbegabte Abiturienten aus Bayern beim Studium fördern. Die Stipendiaten erhalten dafür nach Angaben der Stiftung unter anderem freie Kost und Logis im Maximilianeum.

dpa

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