Tiere werden umgesiedelt

Abfischen am Auer Mühlbach: Diesmal kein Revolver

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Die Fischer am Samstag im Auer Mühlbach – viel gefangen haben sie diesmal nicht.

München - Neblig, duster und saukalt war’s am Samstag in der Früh – trotzdem hieß es für zwei Münchner Fischertrupps bereits um 5.30 Uhr: Raus aus den Federn und ab zum Auer Mühlbach! Abfischen!

 „Wir befischen die komplette Länge des Baches – stromaufwärts von der Kapelle Maria Einsiedel bis hin zur Maximiliansbrücke“, sagt Maximilian Burkhart (44). Verwendet werden dabei spezielle Elektrofischgeräte, die die Fische anlocken und betäuben. Trotzdem fiel die Ausbeute vom Samstag eher mäßig aus: 685 große Fische – darunter sechs Huchen und einige Rutten –, 500 kleine Fische, ein Einkaufswagen, ein Kickboard und ein paar Fahrräder.

Burkhart: „Es ist immer wieder faszinierend, was in den Münchner Gewässern so alles rumschwimmt. Im letzten Jahr haben wir zum Beispiel ein Gebiss, Schmuck und einen Revolver gefunden.“ Warum’s diesmal weniger war? Wegen der Strömung! Burkhart: „Das Gewässer hat heuer erstaunlicherweise recht viel Wasser.“ Bevor die Fische dann am Nachmittag in die Isar und ein paar umliegende Weiher umgesiedelt wurden, gab’s für die fleißigen Fischer unter der Candidbrücke noch Weißwürst und Gulasch.

sb

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