Betonschere reißt Kellerwände ein

Paulaner-Gelände: Letzte Abbrucharbeiten laufen

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Werden abgerissen: die alten Keller.

Brachiale Gewalt am Nockherberg: Ein Bagger reißt mit einer Betonschere auf dem ehemaligen Gelände der Paulaner-Brauerei eine mit Bewehrungsstahl durchsetzte Kellermauer auseinander.

München - „Es handelt sich um die Reste der Bestandsbauten auf dem Areal Regerstraße. 90 Prozent sind schon abgerissen“, sagt Sabine Hagn, Pressesprecherin der Bayerischen Hausbau. In den Kellern hatten sich früher die Gärtanks der Paulaner-Brauerei befunden.

Bis 2023 soll auf den rund neun Hektar großen Arealen an der Welfen-, der Falken- und der Regerstraße in der Aurund 1500 Wohnungen für Familien, Paare und Singles enstehen. Bis zu 3500 Menschen werden auf insgesamt rund 148.800 Quadratmetern Geschossfläche ein neues Zuhause finden. Begonnen haben die Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude an der Falkenstraße Ende 2016. 30 Prozent der Wohnfläche sind für geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Mit ergänzenden Handels-, Gastronomie- und Dienstleistungsflächen – darunter vier Kindertagesstätten – soll eine Infrastruktur entstehen, die nicht nur für das neue Quartier selbst, sondern auch für die direkte Umgebung einen Mehrwert bietet. 

Mit den Bauarbeiten wurde an der Welfenstraße im Frühjahr 2017 begonnen. Im Sommer soll mit dem Bau an der Regerstraße und der Falkenstraße begonnen werden – auf beiden Arealen mussten Bestandsgebäude abgerissen werden. Teile sollen ab 2021 bezugsfertig sein, insgesamt sind die Arbeiten voraussichtlich bis 2023 abgeschlossen.

Lesen Sie auch: Der Blick ins geheime Bierlabor von Paulaner.

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