Geschäftsmann lässt ihn liegen

Frau findet Rucksack mit 80.000 Euro - und gibt ihn ab

+
80 000 Euro in bar befanden sich im Rucksack des 66-jährigen Israeli, dazu 1200 britische Pfund und 1670 Schekel, umgerechnet nochmal knapp 2000 Euro.

München - Für einen Israeli hat sich der Freitag der 13. als Glückstag erwiesen: Er bekam seinen verlorenen Rucksack wieder - dank einer ehrlichen Finderin. Inhalt: 80.000 Euro.

Als Glückstag hat sich der Freitag der 13. für einen israelischen Geschäftsmann erwiesen: Er bekam seinen verlorenen Rucksack wieder, den er zuvor in einer S-Bahn liegen gelassen hatte. Eine ehrliche Finderin hatte ihn abgegeben. Inhalt: 80.000 Euro.

Wie die Bundespolizei erst jetzt mitteilt, brachte eine unbekannte Frau den Beamten am Ostbahnhof gegen 8.45 Uhr einen Rucksack. Diesen hatte sie in einer S8 gefunden, die aus Richtung Flughafen stadteinwärts gefahren war.

Die Beamten öffneten die Tasche auf der Suche nach dem Eigentümer und staunten nicht schlecht: Darin fanden sie 80.000 Euro in 500-Euro-Scheinen in einem Kuvert - aber auch die Handynummer des Eigentümers. So konnten sie einen schnellen Übergabetermin mit einem 66-jährigen israelischen Staatsangehörigen vereinbaren. Weil der Mann ausführlich beschreiben konnte, was sich sonst noch im Rucksack befand und die 80.000 Euro außerdem als Firmengeld nachweisen konnte, bekam er seinen Rucksack gegen 10.45 Uhr wieder zurück.

Der 66-Jährige war seit 10. Juni geschäftlich in München und wollte am 13. wieder zurück nach Israel fliegen. Als er am Flughafen aus der S-Bahn stieg, ließ er den Rucksack liegen. Die Identität der Frau, die den Rucksack gefunden und abgegeben hatte, liegt der Bundespolizei allerdings nicht vor.

pak

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Neues Wirtshaus: Münchner Paar braut eigenes Bier
Neues Wirtshaus: Münchner Paar braut eigenes Bier
Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Bewaffnete Sicherheitswacht? 100 Sheriffs für München
Bewaffnete Sicherheitswacht? 100 Sheriffs für München

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare