55 Fahrer - 2000 Zuschauer

Gebsattel-Gaudi: Seifenkisten-Rennen in der Au

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Gut 2000 Besucher feuerten die Fahrer an der Strecke an.

München - Diese Gaudi ist nur etwas für ganz Mutige! Mit mehr als Tempo 30 rasen die wagemutigen Fahrern in ihren Seifenkisten den Gebsattelberg hinunter. 300 Meter Adrenalin. 300 Meter Gaudi. 55 Fahrer waren am Sonntag dabei – frenetisch angefeuert von 2000 Zuschauern.

Das Seifenkisten-Rennen am Gebsattelberg hat eine große Tradition. 1948 organisierten die Amerikaner dieses Rennen zum ersten Mal. 1952 war erstmal wieder Schluss mit der rasanten Abfahrt. Doch der Bezirksausschuss Au-Haidhausen erinnerte sich 2004 wieder an dieses Highlight. Seitdem rasen die Seifenkisten erneut den Berg runter.
Das ganze ist nicht ganz ungefährlich: Nachdem der damalige OB-Kandidat Josef Schmidt bereits 2013 einen Unfall gebaut hatte (zum Glück kam er mit Schürfwunden davon), krachte es heuer gleich wieder bei den Wagerln von FDP und CSU. „Die Kisten sind beschädigt, den Fahrern ist nichts passiert“, sagt Rennleiter Bernhard Kiefer vom deutschen Seifenkisten Verband.

Polizistin Jasmin war natürlich mit Blaulicht unterwegs.

Eine Mordsgaudi hatte dagegen Polizistin Jasmin von der Polizeiinspektion 21 (Foto links). „Am Anfang hatte ich schon Angst, jetzt macht es aber richtig Spaß!“, sagt sie. Sie trat in der freien Klasse an. Da darf jeder mitfahren. Der Gewinner ist auch nicht der Schnellste, sondern der, der zweimal eine ähnliche Zeit gefahren ist. Anders ist’s bei den Profis, die hier ein Rennen für die bayerische Seifenkisten-Meisterschaft absolvierten.

Florian Fussek

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