15.000 Flaschen im Monat - hergestellt auf nur 140 Quadratmetern

Craft-Bier aus Haidhauser Hinterhofbrauerei 

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In der Weissenburger Straße im Hinterhof findet sich die kleine Brauerei. 

Seit Herbst 2016 gibt es in Haidhausen die Hinterhofbrauerei Hopfenhacker. Braumeister Werner Schuehgraf hat sich den Craft-Bieren verschrieben.

München - Ob es überhaupt ein Hinterhof-Bier aus Haidhausen gibt? Das war letztes Jahr um diese Jahreszeit bei weitem noch nicht sicher. Brauer Werner Schuegraf, überlegte, noch im Spätsommer an der Weißenburger Straße 16 einen Brauerei-Betrieb als „Pop-up“-Store zu öffnen, also als Zwischennutzung. Möglicherweise wird das in die Jahre gekommenen Rückgebäude in einigen Jahren abgerissen, bis dahin könnte hier gebraut werden. Und das wird es jetzt auch. 

Seit Herbst produziert Schuegraf in seiner Hinterhofbrauerei Hopfenhacker in mittlerweile gut 15.000 Flaschen Craft-Bier pro Monat. "Es ist schon alles wieder zu klein", verriet Schuegraf neulich der Abendzeitung

Der 54-Jährige hat das Brauwesen zunächst in einer Lehre erlernt und später in Weihenstephan studiert. In den 90ern war er dann als Anlagenbauer in den USA unterwegs und entdeckte die dortige Craft-Beer-Szene. Eine Mini-Brauerei betreibt er schon seit über zwei Jahren in Neuried.

Im Herbst 2016 zog Werner Schuegraf in den Haidhauser Hinterhof und installierte dort eine gebrauchte Brauanlage. Sein Sortiment umfasst sechs verschiedene Biere: Ein untergäriges Lagerbier ("Handgehopftes") etwa oder einen Münchner Märzen ("Roter Münchner"). Von Donnerstag bis Samstag verkauft der Braumeister seine Kreationen direkt zwischen Gär- und Lagerkeller. 

Nebenan, wo jetzt noch der „Kleine Chinese“ kocht, eröffnen die ehemaligen Worte des berühmten Tambosi am Odeonsplatz bald ihr Restaurant „Meisterstück light“. 

fr

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