Opfer erleidet schwere Verletzungen

Mit abgebrochener Glasflasche: Münchner (17) geht auf Widersacher los - Dringend Zeugen gesucht

Auf der Reichenbachbrücke in München kam es zu einem Streit, bei dem eine Person verletzt wurde.
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Wer hat sich zum Tatzeitpunkt rund um die Reichenbachbrücke aufgehalten und kann Hinweise geben?

Nach einem versuchten Tötungsdelikt in München sucht die Polizei nach Zeugen. Das Opfer ist inzwischen außer Lebensgefahr.

München - Am Mittwochabend (31. März), gegen 22.40 Uhr, befanden sich ein 17-Jähriger aus München und ein 60-Jähriger (ebenfalls aus München) unabhängig voneinander im Bereich der Eduard-Schmid-Straße. Vor Ort hielten sich auch noch weitere Personen auf. Aus bislang unbekannten Gründen gerieten die beiden in Streit.

München: 17-Jähriger geht auf Kontrahenten los - mit abgebrochener Glasflasche

In dessen Verlauf soll der 17-Jährige dem 60-Jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche Schnittverletzungen am Hals zugefügt haben, wie die Polizei berichtet. Das Opfer „wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Aktuell befindet sich der 60-Jährige außer Lebensgefahr. Der junge Tatverdächtige konnte der Polizei noch vor Ort vom Opfer selbst als Verursacher der Verletzungen gezeigt werden.

Daraufhin wurde der Teenager festgenommen. Der 17-Jährige hatte ebenfalls Schnittwunden an den Händen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ die zuständige Ermittlungsrichterin am Donnerstag (1. April) Haftbefehl - unter anderem wegen versuchten Totschlags. Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Mordkommission des PP München übernommen.

Mann in München durch Attacke schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen

Zeugenaufruf: Zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts werden Personen, die sich zum fraglichen Zeitpunkt im Bereich der Eduard-Schmid-Straße oder auch der Reichenbachbrücke befunden haben und Beobachtungen hinsichtlich des Tatablaufs gemacht haben, gebeten, sich mit dem Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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