Anwohner wählen Notruf

Mann und Kleinkind tot in Münchner Schulhof gefunden: Polizei informiert über Erkenntnisse

Eine Absperrung der Polizei. (Symbolbildsammlung)
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In München haben sich zwei Personen bei einem Absturz aus großer Höhe tödliche Verletzungen zugezogen (Symbolbild).

Ein Mann und ein Kleinkind wurden tot in einem Innenhof in München gefunden. Nun informiert die Polizei über ihre Ermittlungen.

Update vom 13. März, 18.17 Uhr: Nach dem Sturz eines Vaters und seiner kleinen Tochter aus dem Fenster einer Schule in München geht die Polizei davon aus, dass der Mann das Mädchen und sich selbst getötet hat. „Wir haben ein Tötungsdelikt, wir haben eine geklärte Täterschaft“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Der Mann habe einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Anwohner hatten am Freitag gesehen, wie er und das Kind aus dem Fenster in einer Höhe von rund 18 Metern fielen und daraufhin die Einsatzkräfte alarmiert. Der Mann habe Zugang zu der Schule gehabt, teilte die Polizei mit. Ob und wie der Unterricht an der Schule am Montag weitergehen soll, war zunächst unklar. „Wir stehen in Kontakt mit der Schulleitung“, sagte der Polizeisprecher. Wie alt das Mädchen war, sagte die Polizei nicht. Es handle sich um ein Kleinkind.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

Update vom 13. März, 12.48 Uhr: Soeben sind Hintergründe zu dem schrecklichen Vorfall in der Au bekanntgegeben worden. Über den Notruf waren Polizei und Feuerwehr am späten Freitagnachmittag informiert worden, dass zwei Personen aus dem 3. Stock eines Gebäudes (aus etwa 18 Metern Höhe) gestürzt seien. Herbeigeeilte Einsatzkräfte konnten entsprechende Anwohnerhinweise bestätigen. Ein erwachsener Mann und ein Kind konnten nur noch tot aufgefunden werden.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den beiden Toten um einen Vater mit seinem Kind handelt (beide mit Wohnsitz in München). Nach Analyse der Spurenlage vor Ort steht fest, „dass der Vater in suizidaler Absicht mit dem Kind in die Tiefe sprang“, wie es in einer Presseaussendung der Polizei München heißt.

Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Mordkommission, die derzeit noch andauern.  

Update vom 13. März, 12.33 Uhr: Zur Stunde ist weiterhin offen, wie es am Freitagabend zum tödlichen Absturz zweier Menschen in der Münchner Weilerstraße kommen konnte. Gegen 15 Uhr will die Münchner Polizei genauer über den derzeitigen Ermittlungsstand informieren, wie ein Sprecher am Samstagmittag auf Nachfrage sagte.

München: Mann und Kleinkind tot in Schulhof gefunden - Polizei ermittelt

Update vom 13. März, 7.54 Uhr: Noch sind die Hintergründe des schrecklichen Vorfalls in der Weilerstraße nicht geklärt. „Es ist zu früh, definitive Aussagen zu treffen. Wir warten nun ab, was uns die Kripo berichtet“, erklärte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen auf Anfrage von tz.de. Die beiden Opfer seien tot in einem Innenhof (in dem der Grund- und Mittelschule an der Weilerstraße) aufgefunden worden, hieß es. Weitere Erkenntnisse werden gegen Mittag erwartet.

Schreckliche Szene in der Au: Mann und Kleinkind tödlich verletzt

Ursprungsmeldung (12. März, 21.30 Uhr):

München - Bisher ist noch wenig bekannt. Laut Polizei München wurden die beiden Toten gegen 17.15 Uhr entdeckt. Seitdem laufen die Ermittlungen. Sie wurden in der Weilerstraße in der Au gefunden in München. Beide Todesopfer wiesen offenbar schwere Verletzungen auf. Und zwar derart, dass die Polizei derzeit davon ausgeht, dass der Mann und das Kleinkind im Alter zwischen drei und fünf Jahren aus großer Höhe abgestürzt sind.

Die Identität der beiden Todesopfer ist laut Polizei noch nicht geklärt. Genauso gibt es derzeit noch keine Anhaltspunkte, wie es zu dem tödlichen Sturz kommen konnte. Bisher wird von der Polizei nichts ausgeschlossen. Doch es gibt eben keinerlei Anhaltspunkte, ob es sich eventuell um einen erweiterten Suizid handelt, einen Unfall - oder, ob gar ein Dritter oder eine Dritte an der Tat beteiligt war.

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