Sparkasse in der Rosenheimer Straße

Banküberfall mitten in München: Polizei nennt neue Details zum Täter

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Die Sparkasse an der Rosenheimer Straße wurde am Montag überfallen.

Ein Mann hat die Sparkasse in der Rosenheimer Straße in München überfallen. Die Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen.

Update vom 9. Juli 2019, 12.02 Uhr: Am Dienstag hat die Münchner Polizei weitere Einzelheiten zu den Banküberfall am Vormittag bekannt gegeben: „Wie bereits berichtet, kam es am Montag, 08.07.2019, gegen 12.10 Uhr, zu einem Raubüberfall auf eine Bankfiliale in der Rosenheimer Straße. 

Der zunächst unbekannte Täter konnte unter Mitnahme der Tatbeute flüchten. Hierbei wurden 2.000 Euro in Scheinen an den Täter ausgehändigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Noch am selben Abend konnte ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden, nachdem aufgrund einer eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung mehrere Hinweise auf die abgebildete Person bei der Polizei eingegangen waren. 

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 59-jährigen Münchner. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung konnten bei dem Tatverdächtigen große Teile der Tatbeute sowie diverse Beweismittel sichergestellt werden. Der 59-Jährige wird am heutigen Tage dem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher über die Haftfrage entscheidet.“

Lesen Sie auch: Ein Sparkassen-Automat hat hunderte Euro verschlungen. Laut Filiale sei dies nicht nachweisbar. Die Überwachungskamera sei „defekt“ gewesen. Der Kunde ist verzweifelt.

Überfall auf Bank mitten in München: Täter geschnappt - doch es bleiben Fragen offen

Update vom 8. Juli 2019, 20.35 Uhr: Die Polizei München gibt Entwarnung: Man habe nach dem Banküberfall in der Rosenheimer Straße am Abend einen Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen können, sagte ein Sprecher. Aufgrund der Umstände sei man sich sicher, dass es sich tatsächlich um den gesuchten Bankräuber handelt.

Weitere Details wollten die Ermittler im Laufe des Dienstags bekannt geben. Bis dahin bleiben einige Fragen ungeklärt (siehe unten).

München: Bankraub in der Rosenheimer Straße - Fall gibt Rätsel auf

Update vom 8. Juli 2019, 18.57 Uhr: Der Polizei stellen sich nach dem Banküberfall noch einige Fragen. So ist weder bekannt, was auf dem Zettel des Täters geschrieben stand, noch, ob der Mann bewaffnet war - er trug eine Tüte bei sich. Auch die Richtung, in die der Täter flüchtete, ist nicht bekannt. Laut Polizei hätten gleichzeitig mit dem Räuber auch einige Kunden die Filiale verlassen, ohne von der Tat Notiz zu nehmen.

Auch Ivonete Gomes-Dietl erfuhr erst von dem Überfall, als die vielen Polizisten schon vor Ort waren - dabei steht ihr Obststand direkt gegenüber des Tatorts, nur wenige Meter von der Stadtsparkasse entfernt. „Das ist erschreckend“, sagt die Verkäuferin. „Ich habe nichts gesehen, wirklich gar nichts.“

Der Täter muss direkt vor ihrer Nase geflohen sein. „Ich war so mit meiner Arbeit beschäftigt… Da bekommt man schon Angst“, sagt die 41-Jährige. Auch ihr Mann ist aus Sorge direkt zu ihr gefahren, nachdem er im Radio vom Raub gehört hatte.

Hat ihren Obststand direkt gegenüber der Sparkasse: Ivonete Gomes-Dietl hat den Banküberfall nicht bemerkt.

Bankraub in München: Täter soll sich mit Zettel verständlich gemacht haben

Update vom 8. Juli 2019, 15.16 Uhr: Wie die Polizei nun in einer Pressemitteilung verlauten ließ, ereignete sich der Bankraub in einer Bankfiliale am Rosenheimer Platz um kurz nach 12 Uhr am Montagmittag. Der flüchtige Täter forderte mit einem Zettel eine Angestellte an einem Schalterplatz dazu auf, ihm Bargeld zu geben. Dadurch zeigte er laut Polizei, dass es sich um einen Überfall handle. 

Die Angestellte überreichte ihm mehrere hundert Euro. Diese packte der Mann in eine mitgebrachte Plastiktüte und verließ die Bank. Dabei wurde niemand verletzt. Die Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein. Dazu wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt - bisher jedoch ohne Erfolg. Am Tatort wurden durch das zuständige Kriminalkommissariat 21 umgehend Spurensicherungsarbeiten durchgeführt. 

Im Fall des Bankraubs in München wird die Täterbeschreibung erweitert

Zudem erweiterte die Polizei die Täterbeschreibung: Männlich, circa 55 - 65 Jahre alt, in etwa zwei Meter groß, kräftige Figur, Halbglatze mit sehr kurz geschnittenem Haarkranz, weißer Drei-Tage-Bart, Tätowierungen auf der Oberseite beider Unterarme, Sehbrille, sprach akzentfrei Deutsch, bekleidet mit rotem T-Shirt, grauer, knielanger Short mit Aufdruck auf linker Oberschenkelseite, schwarzen Socken und grauen Sportschuhen mit weißer Sohle. Er führte eine blaue Plastiktüte mit sich.

Der flüchtige Täter des Bankraubs in der Rosenheimer Straße.

Um sachdienliche Hinweise bittet die Polizei unter der Telefonnummer: 089-2910-0. 

München: Banküberfall auf Sparkasse in der Rosenheimer Straße - Täterbeschreibung veröffentlicht

Update von 13.56 Uhr: Die Polizei beschreibt den flüchtigen Täter auf Twitter wie folgt: Große und feste Statur, rotes T-Shirt, beige kurze Hose, circa 45 bis 55 Jahre, Halbglatze mit Haarkranz, unreine Haut, Schnurrbart.

München: Banküberfall in der Rosenheimer Straße - Täter auf der Flucht

Update von 13.01 Uhr: Wie die Polizei ergänzend mitgeteilt hat, befindet sich der tatverdächtige Bankräuber nicht mehr in der Sparkasse - sondern ist auf der Flucht.

Video: Banküberfall in München

Erstmeldung: Banküberfall auf Sparkasse in der Rosenheimer Straße 

München - Auf die Sparkasse in der Rosenheimer Straße wurde ein Banküberfall verübt. Die Polizei ist vor Ort. Weitere Infos folgen. 

Weitere Informationen folgen.

Seit Mai 2016 führte ein anderer Bankräuber, der als Glatzenräuber bekannt wurde, die bayerischen Behörden an der Nase herum. Er ist für insgesamt elf Fälle im Großraum München verantwortlich.

Ein Mann wurde indes bei einem Raubüberfall auf einen Kiosk in Wolfsburg von der Kassiererin böse überrascht, wie nordbuzz.de* berichtet.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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