Frau flüchtet mit Stichwunden zur Polizei

Mann sticht mit Messer auf schlafendes Gschpusi ein

München - Ein 55-Jähriger hat nach einem Streit sein schlafendes Gschpusi mit Schlägen und einem Messer attackiert. Die Frau konnte sich mit mehreren Stichverletzungen zur Polizei retten.

Der 55-Jährige hatte den Samstagabend mit seinem Gschpusi, einer 40 Jahre alten Frau, verbracht. Nach Angaben floss einiges an Alkohol, bevor die beiden schließlich in Streit gerieten. Die 40-Jährige legte sich irgendwann schlafen. Diese Gelegenheit nutzte der 55-Jährige und attackierte die Frau überraschend mit Schlägen und einem Messer. Bei der Tatwaffe handelte es sich laut Polizei um ein Messer mit einer 10  bis 12 Zentimeter langen Klinge.

Die 40-Jährige erlitt bei dem Angriff mehrere Stichverletzungen am Gesäß, am linken Oberschenkel und der linken Hand. Am Sonntagmorgen flüchtete die Frau sich in ihrer Verzweiflung schließlich gegen 7.25 Uhr zur Bundespolizei auf das nahegelegene Revier am Ostbahnhof. Von dort wurde sie zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Verletzungen waren nach Informationen der Polizei allerdings nicht lebensbedrohlich.

Den 55-Jährigen konnten die Beamten noch am gleichen Tag festnehmen. Sie griffen ihn gegen 18 Uhr am Ostbahnhof auf. Dort fiel er durch seine blutbefleckte Kleidung und das Messer, das er immer noch bei sich trug, auf. Der Mann wird am Ostermontag dem Haftrichter vorgeführt.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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