Schlägerei über Notruf gemeldet

19-Jährige wird am Ostbahnhof festgenommen: Umstehende mischen sich ein - wollen sie gewaltsam befreien

Störung sorgt für Zugausfälle auf der Münchner Stammstrecke
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Am Münchner Ostbahnhof wurde eine 19-Jährige festgenommen. Umstehende versuchten, sie gewaltsam zu befreien. (Symbolbild)

Eine 19-jährige Münchnerin wurde am Ostbahnhof verhaftet. Umstehende mischten sich daraufhin ein - und wollten die Frau gewaltsam befreien.

  • Die Polizei wurde in München zu einer Schlägerei am Ostbahnhof gerufen - eine 19-Jährige wurde festgenommen.
  • Umstehende mischten sich ein und versuchten die Münchnerin gewaltsam zu befreien.
  • Ein weiterer Münchner (19) leistete ebenfalls heftigen Widerstand.

München - Am Samstag (11. Juli) wurde der Münchner Polizei gegen 23.10 Uhr über den Notruf eine Schlägerei im Untergeschoss des Ostbahnhofes mitgeteilt. Daran sollen 10 Personen beteiligt gewesen sein, wie die Beamten mitteilten.

Am Münchner Ostbahnhof: Personen wollen 19-Jährige aus Polizeigewahrsam befreien

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) war zuerst am Einsatzort. Im Untergeschoss traf sie auf eine randalierende Personengruppe. Während der Sachverhalt noch abgeklärt wurde, spuckte eine 19-jährige Münchnerin eine Polizeibeamtin an. Bei der Festnahme wurde die junge Frau zu Boden gebracht und gefesselt.

Daraufhin mischten sich umstehende Personen ein und versuchten, die 19-Jährige gewaltsam aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien. Das teilte die Münchner Polizei mit. Erst nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte mit Unterstützung der Bundespolizei konnte die Situation „trotz heftig geleistetem Widerstand“ unter Kontrolle gebracht werden.

Münchner leistet bei Festnahme am Ostbahnhof massiven Widerstand - Bundespolizei ermittelt

Alle Beteiligten konnten „unter Anwendung von unmittelbarem Zwangs vor Ort“ festgenommen werden, wie die Polizei weiter mitteilte. Ein 19-Jähriger aus München leistete beim Abtransport so heftigen Widerstand, dass er nur mit Mühe zur Wache der Bundespolizei gebracht werden konnte. Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die polizeiliche Sachbearbeitung erfolgt durch die Bundespolizei.

Die Meldung der Münchner Polizei im Wortlaut

„Am Samstag, 11.07.2020, gegen 23:10 Uhr, wurde der Münchner Polizei über den Notruf 110 eine Schlägerei mit ca. zehn Beteiligten im Untergeschoss des Ostbahnhofes mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) war zuerst am Einsatzort und traf im Untergeschoß auf eine randalierende Personengruppe. Während der Abklärung des Sachverhalts spuckte eine 19-jährige Münchnerin eine Polizeibeamtin an. Bei der Festnahme wurde die 19-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt. Daraufhin mischten sich umstehende Personen ebenfalls in das Geschehen ein und versuchten, die 19-Jährige gewaltsam aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien. Erst nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte mit Unterstützung der Bundespolizei konnte die Situation trotz heftig geleistetem Widerstand unter Kontrolle gebracht werden. 

Alle beteiligten Personen konnten unter Anwendung von unmittelbarem Zwangs vor Ort festgenommen werden. Ein 19-jähriger Münchner leistete beim Abtransport heftigsten Widerstand, so dass er nur mit Mühe zur Wache der Bundespolizei gebracht werden konnte. Bei den Widerstandshandlungen wurde kein Polizeibeamter verletzt. Die polizeiliche Sachbearbeitung erfolgt durch die Bundespolizei.“

Bei einem Einsatz in München musste die Polizei eine große Straße absperren. Dort hatte eine Frau mit einem Messer hantiert. Zunehmend Sorgen bereitet den Münchner Beamten derzeit auch ein neues Corona-Phänomen, mit dem Jugendliche aus dem Umland für jede Menge Furore sorgen. 

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