Nicht gut fürs Geschäft

München: Mann schreit üble Parolen - danach wird er richtig aggressiv

München: Ein Polizeiauto fährt in der Innenstadt durch die Fußgängerzone
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München: Polizeieinsatz wegen alarmierendem Notruf - Beamte erwartet eine Überraschung (Symbolbild).

Am Samstag rückte die Polizei zu einem Gastronomiebetrieb in der Pilgersheimer Straße aus. Ein Mitarbeiter meldete einen Mann der verbotene Parolen umherschrie und sich äußerst aggressiv verhielt.

  • Am Samstag meldete ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebs in München einen Mann, der vor dem Restaurant herum schrie.
  • Laut Angaben der Polizei verwendete der Mann Parolen und Begrifflichkeiten, die eindeutig verfassungswidrig sind.
  • Außerdem war er äußerst aggressiv und warf mit Gegenständen nach den umstehenden Personen.

München - Es gibt Begrifflichkeiten, die für viele Menschen beleidigend sind. Es gibt jedoch auch welche, die aus geschichtlichen Gründen in Deutschland nicht erlaubt sind. Verständlich, dass ein Mann, der vor einem Restaurant solche Parolen schreit, schlecht fürs Geschäft ist. Das dachte sich wohl auch ein Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebs in der Pilgersheimer Straße in München, als er am Samstag den 15. August gegen 22.10 Uhr die Polizei alarmierte. Er meldete einen Mann, der vor der Örtlichkeit mit rassistischen und staatsschutzrelevanten Parolen um sich warf.

München: Aufruhr vor Gastrobetrieb in München - Mann verhält sich aggressiv

Nach Angaben der Polizei beging der 38-jährige wohnsitzlose Kroate nicht nur verbale Straftaten mit seinen Äußerungen, sondern verhielt sich aggressiv gegenüber den Menschen in der Nähe. Er soll einen Gegenstand in Richtung mehrerer Personen geworfen haben. Mehrere Streifen der Polizei München nahmen den aggressiven Mann fest. Da seine Äußerungen nach Polizeiangaben einen deutlichen Bezug zur NS-Zeit hatten und damit verfassungswidrig sind, muss sich der Mann wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.

Daneben führten seine aggressiven Handlungen zu einer Anzeige wegen Körperverletzung. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Am Sonntag wurde der 38-Jährige einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 44 übernommen.

Mitte Juni wurden Männer rassistisch beleidigt und brutal attackiert. Die Münchner Polizei dokumentierte zwei traurige Vorfälle.

München: Aufruhr vor Gastrobetrieb - Wortlautmeldung der Polizei

Am Samstag, 15.08.2020, gegen 22:10 Uhr rief der Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes in der Pilgersheimer Straße den Notruf der Polizei. Der Grund war ein 38-jähriger, wohnsitzloser Kroate, der sich vor dem Betrieb befand und staatsschutzrelevante Parolen (rassistische Äußerungen und Parolen mit einem Bezug zur NS-Zeit) rief. Zudem war er äußerst aggressiv und warf einen Gegenstand in Richtung der anwesenden Personen. Mehrere Streifen der Münchner Polizei nahmen den 38-Jährigen fest und zeigten ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter Körperverletzung an.Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und am nächsten Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erlies einen Haftbefehl.Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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