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Täter flüchtig

Rassistisch motiviert: Mann schlägt 42-Jährigem mit Glasflasche ins Gesicht - Opfer schwer verletzt

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In einer Münchner S4 passierte der brutale Angriff (Beispielbild).

Ein Mann ist in einer S-Bahn über einen Ghanaer hergefallen. Erst beschimpfte er ihn rassistisch. Doch dann tickte der Mann völlig aus. Der Ghanaer erlitt schwere Verletzungen.

München – Nach zwei gefährlichen Körperverletzungen vom Sonntag ermittelt die Bundespolizei gegen einen Unbekannten sowie eine 28-Jährige.

Gegen 20:30 Uhr beleidigte ein Unbekannter in einer fahrenden S4 (Zuglauf Geltendorf - Ebersberg) kurz vor dem S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz einen 42-jährigen aus Ghana rassistisch. Anschließend schlug er ihm mit einer Glasflasche ins Gesicht. Am Rosenheimer Platz entfernte er sich unerkannt vor Eintreffen der alarmierten Bundespolizei. 

München: Rassistischer Übergriff auf Ghanaer - Opfer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus

Der Ghanaer erlitt eine stark blutende Gesichtswunde und musste nach Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik verbracht werden. Die Bundespolizei wertet nun die Videoaufzeichnung der S-Bahn aus und hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Über die Ursache des Streits ist bislang nichts bekannt geworden.

Bereits am Samstagabend (6. April) war es kurz nach 20 Uhr im ICE 723 (Zuglauf Essen - München) durch einen mit 3,16 Promille Atemalkoholisierten zu rassistischen Beleidigungen gekommen. Ein 53-jähriger Deutscher hatte während der Fahrt mehrfach verschiedene Reisende mit rechtsradikalen Ausdrücken beleidigt, teilweise auch verbal bedroht. Der Mann aus Brandenburg an der Havel wurde aufgrund seiner Alkoholisierung bei der Bundespolizei „ausgenüchtert“.

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Sonntagabend gegen 21:25 Uhr wurde eine 28-jährige Deutsche in der S3 von Mitarbeitern der Deutsche Bahn Sicherheit kontrolliert. Nachdem sie keinen Fahrschein vorweisen konnte, versuchte sie nach dem Ausstieg am S-Bahnhaltepunkt Isartor zu flüchten. 

Die Kontrollierenden konnten die Frau aus Wolfratshausen aber bis zum Eintreffen alarmierter Beamter der Bundespolizei festhalten. Am Bahnsteig versuchte sie sich dem Festhalten mittels Tritten zu Schlägen zu entziehen und verletzte dabei eine 62-jährige DB-Mitarbeiterin am Bein. Zudem beleidigte die Fahrscheinlose die Sicherheitskräfte verbal. Gegen sie wird nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ermittelt.

mm/tz

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Südkoreanerin wird in Brauhaus rassistisch beleidigt: EineSüdkoreanerin wird in einem Brauhaus in Berlin von Männern rassistisch beleidigt. Das Ganze hat sie in einem Live-Stream festgehalten. Später kommt es zu einer bemerkenswerten Szene

Wende im Fall einer 52-jährigen Zugbegleiterin, die eine Gruppe Afrikaner im August 2018 rassistisch beleidigt haben soll: Die Frau kommt ohne Strafe davon.

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