Passanten belästigt

Nach Badesalz-Konsum: Mann zieht blank und randaliert am Ostbahnhof

Ein Mann hat am Ostbahnhof in München randaliert und sich entblößt. Es war offenbar nicht das erste Mal, dass der 39-Jährige durch so ein Verhalten auffiel.

München - Die Bundespolizei musste am Sonntagnachmittag am Münchner Ostbahnhof eingreifen, weil ein 39-jähriger Mann in einer Toilettenanlage des Bahnhofes randalierte. Der Mann hatte im öffentlichen Bereich der Toilettenanlagen seine Hose heruntergelassen und sein Genital entblößt. Andere fühlten sich davon belästigt.

Obwohl die Streife der Bundespolizei den Mann auf die Ordnungswidrigkeit hinwies und ihm einen Platzverweis für den Ostbahnhof erteilte, wollte der 39-Jährige den Bahnhof nicht verlassen. 

Ostbahnhof München: Mann wehrt sich gegen Platzverweis

Weil sich der 39-Jährige laut Bundespolizei vehement dagegen wehrte, den Bahnhof zu verlassen, sich mehrfach absichtlich zu Boden fallen ließ und wild mit den Händen um sich fuchtelte wurde er auf die Dienststelle am Ostbahnhof gebracht. Wie sich dort herausstellte stand der Mann unter dem Einfluss von „Badesalz“.

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Ostbahnhof München: Randalierer wird in Psychatrie eingewiesen

Da der 39-Jährige in letzter Zeit mehrmals durch ähnliches Verhalten auffällig geworden ist und ein erhöhter Konsum von Badesalz schnell Lebensgefährlich werden kann, wurde der Mann in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. 

Dort war der Mann, der am Sonntag auf der Dienststelle nicht in der Lage war auf die Ansprachen der Beamten zu reagieren, in den Jahren 2017 und 2018 bereits mehrfach in Behandlung gewesen.

Ostbahnhof München: Randalierer wird angezeigt

Die Bundespolizei hat eine Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit und eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstellt.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Haidhausen – mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei / Symbolbild

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