Tourist irrte an der Isar umher

Nach der Wiesn: Brite niedergeschlagen und ausgeraubt

Am Sonntag irrte ein Brite nach der Wiesn betrunken an der Isar umher und wurde Opfer eines Raubüberfalls. Die Täter schlugen ihn nieder und beklauten ihn dann.

Die Tat geschah laut Polizei um 2 Uhr. Demnach irrte der erheblich angetrunkene Besucher des Oktoberfestes in der Nähe der Isar umher. Der Mann, ein 50-jähriger Brite, wurde auf einer über die Isar führende Brücke von einer Gruppe von zwei oder drei Personen angepöbelt. Der Brite ließ sich auf die Pöbeleien nicht ein und ging weiter. 

Wenige hundert Meter später, spürte er einen heftigen Schlag auf seinen Hinterkopf. Durch den Schlag stürzte der Mann zu Boden. Ein bislang unbekannter Täter griff in seine Hosentasche und entnahm den dort aufbewahrten Geldbeutel. Anschließend flüchtete der Täter unerkannt. Da der beraubte Tourist nicht ortskundig ist, irrte er noch einige Zeit durch die Münchner Innenstadt. Dann sprach er eine vorbeikommende Polizeistreife an. Die durch den Schlag erlittenen Verletzungen wurden in einem Krankenhaus behandelt.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 25 Jahre alt, schlank, braune kurze glatte Haare; bekleidet mit Blue Jeans und dunkler Oberbekleidung.

Personen, die sachdienliche Hinweise über den Vorfall auf der Cornelius- oder Reichenbachbrücke geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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