Eine Kiste für Paulaner an der Falkenstraße

Brauerei weg: So soll der Neubau unter dem Nockherberg aussehen

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So planen die Architekten den Neubau an der Falkenstraße.

In der Au entsteht nach 382 Jahren Brauerei ein Wohnblock. Nun stellte die Bayerische Hausbau GmbH das Wohnprojekt „Am Eiswerk“ vor.

München - Unterhalb des Nockherbergs wurde 382 Jahre lang Bier gebraut – Paulaner-Bier. Die Mönche fingen damit 1634 in der unteren Au an, seit 1813 befand sich die Brauerei in privaten Händen. 2016 wurde der Betrieb eingestellt.

Am Donnerstag stellte die wie Paulaner zum Schörghuber-Konzern gehörende Bayerische Hausbau GmbH das Bauprojekt vor, das anstelle des abgerissenen Malzsilos, des Sudhauses und der Gärkeller entstehen soll: Das Wohnprojekt „Am Eiswerk“ mit 160 frei finanzierten Wohneinheiten. Seinen Namen bekommt der Wohnblock von dem alten Eiswerk am Auer Mühlbach, das die älteste Eismaschine der Welt von 1881 beherbergt.

Im Frühjahr 2018 werden die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen. Die Pläne für den neuen Wohnkasten stammen vom Münchner Architektenbüro Steidle sowie Caruso St John Architects aus London.

Zur Falkenstraße hin soll der Bau einen sandfarbenen Anstrich erhalten. Als Erinnerung an die Ziegelbauten der alten Brauerei bekommt der Sockel des Blocks dunkel getönte Klinkerriemchen. Darauf einigte sich das Gestaltungsgremium, bestehend aus Architekten sowie Vertretern der Landeshauptstadt, des Bezirksausschusses und der Bayerischen Hausbau.

Das Gebäude entsteht unterhalb des Nockherberges (Kreis). Auch an der Hochstraße wird gebaut.

Auch an der Welfenstraße oberhalb des Nockherbergs baut die Hausbau Wohnungen auf dem oberen ehemaligen Brauerei-Areal. Insgesamt sind bis 2023 rund 1500 neue Wohnungen auf dem ehemaligen Paulaner-Gelände vorgesehen. Auf dem oberen Areal wird schon in diesem Frühjahr gebaut. Die ersten Bewohner können voraussichtlich Ende 2019 einziehen.

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