Am Mittwoch ist die Eröffnung

Der neue Nockherberg: Essen, Atmosphäre und Preise im Check

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So sieht das Paulaner am Nockherberg von Außen aus.

Nach knapp einem Jahr Umbau eröffnet am Mittwoch der neue Nockherberg. Wie ist die Atmosphäre und das Essen? Wir haben das Traditions-Wirtshaus getestet.

München - Ab Mittwoch geht’s kulinarisch wieder rund im Paulaner am Nockherberg. Nach zwei Tagen Probelauf öffnet das Traditions-Wirtshaus für alle Münchner. „Soft Opening“ auf Neudeutsch – also eine inoffizielle Eröffnung, nach der noch feinjustiert wird. Sie freuen sich schon sehr auf den Start, sagen die neuen Wirte Christian Schottenhamel (55, Schottenhamel-Festzelt auf der Wiesn) und Florian Lechner (44, Café Nymphenburg). Sie folgen auf Peter Pongratz (70), der aus Altersgründen aufgehört hatte.

Ab Ende April 2017 war das Lokal groß umgebaut worden. Auch jetzt ist noch einiges zu tun: „Das Büro unseres Braumeisters ist etwa noch nicht fertig.“ Am Nockherberg kommt zukünftig selbstgebrautes Bier in die Gläser. Und auf die Teller viel Regionales. Die tz hat schon probiert.

Das Essen

Das Brot backen sie im Paulaner am Nockherberg selber. Bei den Hauptspeisen gibt’s Klassiker wie Schweinebraten (12 Euro). Unsere Reporterinnen Ramona Weise und Sarah Brenner probierten ein zartes Rindergulasch mit Topfenspätzle und Gemüse (18 Euro). Auch fein: Hendl, Ente, Schwein und Ochs (20 Euro) vom eigens aus Spanien eingeflogenen Edel-Grill. Der trocknet das Fleisch kein bisschen aus. Wer nach den mittelgroßen Portionen noch Hunger hat, teilt sich mit dem Gegenüber einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zwetschgenröster (10 Euro).

Unsere Reporterinnen Ramona Weise (l.) und Sarah Brenner haben den neuen Nockherberg getestet.

Die Atmosphäre

Herzstück des Lokals sind die kupferfarbenen Braukessel. An der Theke kommt Selbstgebrautes in die Gläser: etwa ein naturtrübes Helles, das „Nockherberger“ oder ein Dunkles, das „Barnabas“ (je 4,90 Euro für eine Halbe). Die Biere schmecken angenehm vollmundig. Viel Holz und Licht lassen die Wirtsstube modern wirken, gleichzeitig sorgen geschickte Raumtrenner für Gemütlichkeit.

Die Wirte

Die Wirte Florian Lechner (Ex-Moarwirt) und Christian Schottenhamel (noch bis Ende März im Löwenbräukeller) haben beide viel Erfahrung in der Gastronomie. Besonderheit am Nockherberg: Er ist mit 1000 Sitzplätzen innen, 2500 im Biergarten und bis zu 4000 im großen Saal eines der größten Lokale Bayerns. Das nächste Mega-Event steht vor der Tür: das Politiker-Derblecken am 28. Februar. Die neuen Wirte sind sicher: „Das neue Singspiel-Team wird mindestens so gut sein wie das um Marcus H. Rosenmüller.“

Zwei Gastro-Profis: Florian Lechner (l.) und Christian Schottenhamel sind die neuen Wirte des Paulaner am Nockherberg.

Lesen Sie auch: Exklusiv: So sieht der neue Nockherberg aus - und dann wird er eröffnet

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