Beamte brechen Toilettentür auf

Polizisten retten Drogensüchtigem das Leben

München - Wegen eines regungslosen 23-Jährigen im WC eines Schnellrestaurants am Ostbahnhof mussten Beamte der Bundespolizei eine Toilettentür aufbrechen. Sie retteten dem Mann damit wohl das Leben.

Eine Reinigungskraft hatte den 23-jährigen Wasserburger am frühen Freitagmorgen bemerkt. Er hatte sich in einem WC eingeschlossen und lag darin regungslos am Boden.

Die alarmierten Beamten mussten deshalb die Türe mit massiver körperlicher Gewalt aus den Angeln reißen. Neben dem Mann lagen mehreren Spritzen. Es dürfte sich deshalb um einen Drogensüchtigen handeln, zumal der 23-Jährige alle Anzeichen einer Betäubungsmittelvergiftung zeigte. Die Polizisten begannen sofort mit  Erste-Hilfe-Maßnahmen bis die Sanitäter vor Ort eintrafen.

Der Mann wurde in eine Münchner Klinik eingeliefert. Nach erster Einschätzung haben die schnelle Alarmierung durch die Reinigungskraft und die Erste Hilfe der Beamten dem 23-Jährigen das Leben gerettet.

mb

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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Kommentare

ohnemichelAntwort
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Warum nicht gleich: "Jemand möchte die Atombombe zünden?"

Wenn du nicht selbst merkst, wie schwachsinnig deine Vergleiche sind, dann kann man auf Diskussionen mit dir in Zukunft gänzlich verzichten

ohnemichelAntwort
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Was du schon wieder alles in einen Topf schmeisst.

Wenn er damit Recht hätte, dann würden wir über vieles nachdenken:
Zum Beispiel Alkohol legalisieren.

Und wenn man da auch nur über eine kleine Einschränkung diskutieren will kommt aus der Union reflexartig das Argument, Verbote und Kontrollen würde da nichts bringen. Man setzt auf Freiwilligkeit.

Womit sie ja prinzipiell Recht hat. Nur triff das natürlich genau so auf alle anderen Drogen zu und die Union verwehrt sich beim Alkohol ja gegen jede Einschränkung, die zum Beispiel Jugendliche besser davor schützen soll, Alkohol zu missbrauchen.

ohnemichelAntwort
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"Sie sind schlecht bekömmlich bis lebensgefährlich. "

Das ist Autofahren auch.
Und Alkohol ist nicht minder gefährlich wie Opiate.
Kaffee ist ebenfalls eine relativ harte Droge.
Ganz abgesehen von den vielen rezeptfreien Schmerzmitteln.

Die Drogenpolitik ist eine riesige Heuchelei. Wenn man weniger Drogentote haben will muss man auch die harten Drogen entkriminalisieren und kontrolliert abgeben.
Von totaler Freigabe hast nur du bis jetzt geredet.