Richtfest an der Ohlmüllerstraße

Neu, neuer, Paulaner

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Der Paulaner-Neubau in der Au.

München - Sie brauen und sie bauen. Im November zieht die Verwaltung der Paulaner-Brauerei in den Neubau, der hier daheim in der Au das traditionsreichen Zacherl-Haus ergänzt.

Am Montag war Richtfest an der Ohlmüllerstraße – unter anderen mit Chefin Alexandra Schörghuber und Geschäftsführer Stefan ­Schmale. Letzterer sagt: „Paulaner gehört in die Au – und wir wollen auch noch in 100 Jahren hier sein.“ Das Bier wird zwar bald nur noch am neuen Standort in Langwied gebraut, mit mehr Platz und besserer Verkehrsanbindung – aber die Büros bleiben in der alten Heimat, hier in Nockherberg-Sichtweite.

Rund 300 Mitarbeiter sollen dort ab Herbst in modernen, hellen Büros Platz finden. Das Besonde an dem Bau: Alt und Neu unter einem Dach – was nicht allen Anwohnern gefällt. Architekt Rudolf Hierl, der den Bau entworfen hat, findet aber: „Es ist ein kluges, spannendes, aber auch schönes Gebäude.“ Die neue Verwaltung ist allerdings nur ein Teil des großen Umbauplans. Denn: Dort, wo bisher das Paulaner-Bier gebraut wurde, sollen bald Wohnhäuser stehen – in einem Quartier für rund 3000 Menschen.

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