Vorkommnisse im Rechts der Isar

Schrecklicher Verdacht: Das soll ein Krankenpfleger mit einer Patientin gemacht haben

Im Prozess gegen einen Krankenpfleger, der in München eine Patientin vergewaltigt haben soll, hat der Angeklagte zum Auftakt geschwiegen.

München - Er wollte sich am Montag vor dem Münchner Landgericht I weder zu der ihm vorgeworfenen Tat noch zu seiner Person äußern, wie sein Verteidiger erklärte. Der 59-Jährige soll Ende 2016 im Klinikum Rechts der Isar eine Patientin mit einem Schlafmittel betäubt, auf eine Toilette gebracht und sexuell missbraucht haben. 

Später brachte er die 52 Jahre alte Frau laut Anklage wieder in ihr Bett auf der neurologischen Station zurück. Die Staatsanwaltschaft wirft dem gebürtigen Türken neben Vergewaltigung auch Missbrauch eines Behandlungsverhältnisses vor.

dpa

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