Anvisiert war Juni

Rosenheimer Straße: Start des Tempo-30-Versuchs verzögert sich

Die probeweise Einführung von Tempo 30 auf der Rosenheimer Straße verzögert sich. Diese war für den Juni vorgesehen. 

München - Der Startschuss für den Verkehrsversuch „Tempo 30 auf der Rosenheimer Straße“ verzögert sich. Nach Auskunft des Kreisverwaltungsreferats (KVR) kann die Geschwindigkeitsreduzierung im Abschnitt zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße frühestens im August umgesetzt werden. Ursprünglich war als Termin spätestens Juni avisiert. Die Voruntersuchungen für die Einführung der Tempo-30-Zone seien noch nicht abgeschlossen, heißt es vom KVR. Die Rathaus-Regierung aus SPD und CSU hatte sich auf diese Lösung verständigt und den lange diskutierten Plan eines Radwegs verworfen.

Von Grünen, Umweltverbänden, Haidhauser Bürgern und auch dem zuständigen Bezirksausschuss war dies kritisiert worden. Die Grünen hatten überdies gefordert, dass – wenn schon kein Radweg komme – nach Einführung der Tempo-30-Zone zumindest zwei fest installierte Messstellen in jeder Richtung die Geschwindigkeit der Autofahrer überwachen sollten. Die Polizei lehnt dies jedoch ab. Grund: Die Rosenheimer Straße sei kein Unfallschwerpunkt. Klaus Vick

Rubriklistenbild: © Sigi Jantz

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