Mehr Alkohol- und Drogenfahrten

Starkbier am Steuer: Münchner Polizei zieht erschreckende Bilanz

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Vor dem Nockherberg wartete jeden Abend eine Streife der Polizei.

München - Alkohol am Steuer - das ist gefährlich. Darum hat die Polizei in München während der Starkbierzeit gezielt Verkehrskontrollen durchgeführt. Mit erschreckendem Ergebnis: 90 Autofahrer mehr als im Vorjahr fielen beim Alko-Test durch.

Ein berühmter Politiker sagte einst, dass es in Bayern üblich sei, sich mit zwei Maß noch hinters Steuer zu setzen. Die Polizei und der Gesetzgeber sehen das allerdings anders. Besonders während der Starkbierzeit hatten die Beamten der Verkehrspolizei daher ein besonders wachsames Auge auf die Autofahrer. 

Trotz der vielen Warnungen im Vorfeld, fuhren in diesem Jahr mehr Menschen als im Vorjahr mit ordentlich Promille: Die Polizei erwischte 249 Betrunkene am Steuer. Das sind 90 Fälle mehr als noch im Jahr 2016. 156 Personen reichte der Bierrausch nicht, sie berauschten sich zusätzlich mit Drogen und fuhren dann los. Zum Vergleich: 2016 erwischte die Polizei 37 Fahrer unter Drogeneinfluss während der Starkbierzeit. 

145 Personen erhielten bei den Kontrollen sofortiges Fahrverbot, 255 warten noch darauf, ihren Lappen anzugeben. Um eine Alkoholfahrt von vornherein zu verhindern, wurden insgesamt 30 Autoschlüssel sichergestellt. Erst nachdem die Autobesitzer beweisen konnten, dass sie wieder fahrtüchtig sind, bekamen sie ihre Schlüssel wieder. 

Die allgemeine Warnung gilt auch nach der Starkbierzeit: Alkohol und Straßenverkehr passen nicht zusammen.

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