Identität des Toten bestätigt

Polizei veröffentlicht Details zur Isar-Wasserleiche

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Die Polizei im Einsatz in Nähe der Corneliusbrücke.

München - Die Polizei bestätigt, dass es sich bei der Wasserleiche, die am Donnerstag in der Isar gefunden wurde, um einen 22-jährigen Dachauer handelt. Die Beamten ermitteln nun wegen Verdacht auf unterlassener Hilfeleistung.

Bei dem Toten, der am Donnerstagnachmittag aus der Isar in der Nähe der Corneliusbrücke geborgen wurde, handelt es sich um einen 22-jährigen Dachauer, der seit Ende Mai als vermisst gemeldet worden war. Das hat die rechtsmedizinische Obduktion der Leiche ergeben.

Wie die Polizei am Freitagnachmittag mitteilte, arbeitete der 22-Jährige als Bauarbeiter. Am 22. Mai war er auf einer Baustelle in der Nähe der Corneliusbrücke an der Isar tätig. Dort soll er gegenüber drei Kollegen angekündigt haben, in der Isar schwimmen zu gehen.

Seit Mitte Juni galt er offiziell als vermisst. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht auf unterlassener Hilfeleistung. Die Todesursache sei vermutlich Ertrinken. Hinweise auf Fremdeinwirkung hätten sich nach polizeilichen Angaben nicht ergeben.

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