Die Bilder der spektakulären Rettungsaktion

Hilferuf von Weideninsel! Zwei Wanderer sitzen tagelang fest

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Zwei Männer haben ihr Lager auf der Weideninsel in München aufgeschlagen. Dann wurden sie vom Starkregen überrascht, Wassermassen versperrten den Weg zurück - und keiner hörte ihre Hilferufe. 

München - Zwei Männer, die von den rasch steigenden Fluten der Isar auf der Weideninsel eingeschlossen worden waren, hat die Feuerwehr am Donnerstag mit einer Drehleiter gerettet. Die Männer im Alter von 38 und 45 Jahren hatten bereits seit Montag auf der Insel zwischen Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke campiert, zu der sie problemlos hinübergewatet waren.

Am nächsten Morgen dann der Schock: Die Isar hatte sich über Nacht in einen reißenden Fluss verwandelt. „Wir wollten eigentlich nur eine Nacht bleiben, aber am nächsten Tag war das Wasser schon so hoch, dass wir nicht mehr zurückgekommen sind“, berichteten sie nach der Rettungsaktion. Ein Handy hatten die Zeltler zwar dabei, „das war aber vom Wasser mitgerissen worden“, erklären sie. Anfangs glaubten sie noch an eine schnelle Rettung – drüben am Ufer waren ja genug Passanten unterwegs. „Wir haben oft rübergerufen, die Leute haben zurückgerufen: Ja, wir holen Hilfe, aber keiner hat Hilfe geholt“, erzählten sie später. Am Donnerstag wurde die Lage prekär, denn die Lebensmittel- und Getränkevorräte der beiden Männer gingen zur Neige. 

Retter in der Not war David Friedman, der als Passant die Situation richtig einschätzte und sofort die Feuerwehr rief. Minuten später trafen die Einsatzkräfte mit einer Drehleiter ein und bauten den Männern eine Brücke über den Fluss. Vorsichtig, die Hände am niedrigen Geländer, tasteten sich die Männer über den rauschenden Wassermassen entlang. Zitternd vor Kälte bedankten sie sich am Ufer bei der Feuerwehr – und auch bei ihrem Retter David Friedman. „Man hat gemerkt, dass sie richtig froh waren, dass das Drama nun endlich vorbei ist“, berichtete der Journalist.

Bezahlen müssen die beiden Münchner für den Rettungseinsatz nichts. „Sie sind in eine Notlage geraten“, erklärt ein Feuerwehrsprecher. Unverschuldet, denn sie konnten ja nicht ahnen, dass der Pegel des Flusses so schnell steigen würde.

Feuerwehr warnt: Nicht ins Wasser gehen

Dass die beiden Männer auf der Insel ausharrten und nicht versuchten, selbst das Ufer zu erreichen, hat ihnen womöglich das Leben gerettet. Denn die Strömung des sonst so idyllischen Flusses ist zur Zeit äußerst gefährlich. „Vom Schwimmen in der Isar bei erhöhtem Wasserstand wird dringend abgeraten“, mahnt die Feuerwehr. Die Strömung ist wesentlich stärker als normal und reißt auch gute Schwimmer unweigerlich mit. Zudem hat die Isar auf ihrem Weg München viel Treibgut mitgerissen. Ganze Baumstämme treiben, oft kaum sichtbar, in den trüben Fluten und werden von Strudeln umhergewirbelt. Wer zwischen solche Trümmer gerät, hat kaum eine Chance.

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