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1000 Jahre: Aubing feiert sich

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Teil der langen Geschichte: Der Neuaubinger Bahnhof wurde im Jahr 1905 eröffnet. Foto: Aubinger Archiv (fkn)

München - In Aubing laufen die Vorbereitungen auf das neue Jahr besonders geschäftig: Pünktlich am 1. Januar um 12 Uhr werden die Böllerschützen mit Karacho ein ganz besonderes Jahr begrüßen. Denn Aubing feiert sein 1000-jähriges Bestehen.

Von Nicole König

Man muss sagen: Aubing feiert sein mindestens 1000-jähriges Bestehen, denn das Dorf gibt es schon ein paar Jahrhunderte länger. Auf einem Gräberfeld an der Bergsonstraße gibt es Funde aus dem 4. bis 6. Jahrhundert. Am 16. April 1010 allerdings wurde „Ubingun“ zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. König Heinrich II. ließ damals in der Reichskanzlei zu Regensburg eine Urkunde ausfertigen, in der er dem Kloster in Polling Besitzungen in acht oberbayerischen Orten zurück gab, darunter auch in Aubing.

Seit dem Sommer 2008 bereitet sich der Stadtbezirk, zu dem neben dem „alten“ Dorf heute auch Neuaubing, das Westkreuz, Lochhausen und Langwied gehören, auf das Jubiläum vor. Der eigens gegründete Förderverein „1000 Jahre Urkunde Aubing“ organisiert und koordiniert das ganze kommende Jahr über ein umfassendes Festprogramm. Damit möchte man vor allem ein Bewusstsein für die Geschichte Aubings wecken und die Identität des Ortes und der Gemeinschaft stärken, erklärt Klaus Bichelmayer, der Vorsitzende des Vereins.

So ist das Festjahr auch nicht auf das eigentliche Dorf Aubing beschränkt. Der Auftakt findet zum Beispiel am Westkreuz statt: Am 1. Januar startet um 11 Uhr ein Festzug an der Quirinsäule am Ravensburger Ring. Mit dabei sind die Würmtaler Blasmusik und die Menzinger Böllerschützen. Es geht über die Radolfzeller Straße zum Maibaum am Westkreuz und dann zum Parkplatz Sipplinger Straße. Um 12 Uhr wird das Jahr hier dann von den Böllerschützen begrüßt.

Gleichzeitig böllern auch die Kollegen in Neuaubing. Dort trifft man sich um 11.45 Uhr bei der Kirche St. Konrad. In Aubing selbst wird auch noch einmal geschossen, um 18 Uhr auf der Belandwiese, mit den Pasinger Böllerschützen und den Aubinger Dorfmusikanten.

Nach den Schüssen wird es feierlich: Mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnen Pater Andreas Batlogg und Regionalbischöfin Susanne Breit-Kessler das Festjahr am 3. Januar um 10.30 Uhr in St. Konrad.

Alle weiteren Termine: www.aubing1000.de.

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