Erhöhte Achtsamkeit erbeten

„Bienenseuche“ in München festgestellt: Stadt errichtet Sperrbezirk - Wichtige Infos für Bürger

Bienenkasten mit Tieren
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Für Menschen ist die Amerikanische Faulbrut ungefährlich, für Bienen kann sie verheerende Auswirkungen haben (Symbolbild).

Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr, dennoch wurde in einem Gebiet von München eine Sperrzone errichtet. Die Stadt informiert über die „Bienenseuche“.

München - Die Amerikanische Faulbrut ist im Stadtgebiet von München – an der Grenze zu Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck – amtlich festgestellt worden. Für Menschen und andere Tiere ist die „Bienenseuche“ ungefährlich.

„Auch potenziell belasteter Honig kann bedenkenlos verzehrt werden“, informiert die Stadt München. Für Bewohner der Isar-Metropole hat sie dennoch ein paar wichtige Hinweise parat.

Amerikanische Faulbrut in München: Stadt informiert über „Bienenseuche“

Im Umkreis von einem Kilometer um den Ausbruchsbestand wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Betroffene Imker sollen laut Stadt zusätzlich vom Veterinäramt benachrichtigt werden. „Die Münchner Imkerschaft wird um erhöhte Achtsamkeit im Hinblick auf Symptome im Zusammenhang mit der Amerikanischen Faulbrut gebeten“, heißt es in einer Mitteilung.

Im Rahmen einer Infektion löst sich die Körperstruktur der Stecklarven (ältere Bienenbrut) auf. Nur eine zähe Masse bleibt zurück, die im Krankheitsverlauf zu dunklem Schorf eintrocknen kann. Ganze Bienenvölker können im schlimmsten Fall verloren gehen. Zweifelsfälle sollen beim Veterinäramt gemeldet werden, wo grundsätzlich jeder Bienenstand aufzuführen ist.

München: Hinweise für Bürger wegen Amerikanischer Faulbrut

Die Bevölkerung wird aus seuchenhygienischen Gründen auf folgende Punkte hingewiesen:

  • Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden
  • Honigbehältnisse sind nur ausgewaschen im Müll oder Glascontainer zu entsorgen
  • Behältnisse Sie dürfen nicht offen zugänglich für Bienen aufbewahrt werden

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